Warum "Die Fälle der Gerti B." für Susi Stach und Mariam Hage ein Glücksfall ist
Weil in der neuen ORF-Serie echtes Wienerisch gesprochen werde, weil Diversität selbstverständlich sei und "Arschlöcher" vor und hinter der Kamera fehlten
Der STANDARD-Podcast über Serien und alles, was dazugehört
Weil in der neuen ORF-Serie echtes Wienerisch gesprochen werde, weil Diversität selbstverständlich sei und "Arschlöcher" vor und hinter der Kamera fehlten
Promis im Kuhstall, Drama am Traktor, Familienleben am Bauernhof und ein Rind namens Fulvia: Das alles und noch viel mehr hat die Sky-Realityserie Unser Hof zu bieten. Im Mittelpunkt des Ablegers von Die Ochsenknechts das Promipaar Cheyenne Ochsenknecht und Nino Sifkovits und ihre Alltag am eigenen Bauernhof in Dobl in der Steiermark. Ab 30. September ist die zweite Staffel abrufbar. Im Podcast mit Doris Priesching und Michael Steingruber erzählen sie, worin der Reiz besteht, sein Privatleben öffentlich zu machen und wo für sie die Grenzen liegen.
Fantastische Douglas-Tannen, hervorragender Kaffee, völlig unglaubliche Donuts, der besten Kirschkuchen der Welt und ein Mord, der Seriengeschichte schrieb: 1990 eröffneten David Lynch und Mark Frost mit der Serie Twin Peaks ein neues Zeitalter der Serien.
Ohne den Mord an Laura Palmer in dem stilprägenden Mystery-Crime-Thriller voll absurder Komik würden Serien heute anders ausschauen, behaupten Doris Priesching und Michael Steingruber.
Warum Twin Peaks bis heute im Seriengenre als einflussreich gilt, was es mit Lynchs Vorliebe für gewisse Speisen und Getränke auf sich hat und warum den Regisseur von Dune, Blue Velvet und Mulholland Drive verwesende Körper schön findet, erklärt in dieser Folge Adrian Gmelch. Der Filmwissenschafter hat mit Jonathan Ederer das Buch David Lynch begreifen geschrieben.
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Normalerweise legt er die Welt in Schutt und Asche, für seine neueste Produktion lässt Starregisseur Roland Emmerich das Antike Rom wieder auferstehen. In "Those About to Die" geht’s um Gladiatorenkämpfe, rasante Rennen im Pferdestreiwagen und politische Intrigen. Mit dabei Johannes Mücke, der für das Szenenbild der Serie verantwortlich war. Inwiefern diese tatsächlich gebaut oder am Computer animiert wurde, wie die Drehtage abliefen und was sonst noch so hinter den Kulissen einer solchen Großproduktion passiert, erzählt der in Wien lebende Deutsche im Gespräch mit Doris Priesching und Michael Steingruber.
Seit 14. August kann man die dritte Staffel von "The Bear" auf Disney+ anschauen. Aber nicht nur in der Hype-Serie mit Hauptdarsteller Jeremy Allen White geht es ums Essen. Ob fiktive Cafés und Bars aus Serien, die zu ikonischen Orten werden oder Reality-Formate, die von spannend bis wohltuend reichen – warum uns das Thema Kulinarik so fasziniert und welche Produktionen man sich unbedingt anschauen sollte, verrät Gastro-Redakteur beim STANDARD, Kevin Recher im Gespräch mit Doris Priesching und Michael Steingruber.
Schon klar, die letzten "Star Wars"-Serien waren keine Erleuchtung, aber was beim jüngsten Ableger gerade passiert, erstaunt selbst Kritiker: Die negativen Bewertungen im Internet übersteigen das übliche Ausmaß. Die Theaterwissenschafterin und Sci-fi-Expertin Anke Charton sieht darin gezielte rassistische, queefeindliche und sexistische Attacken. Das Phänomen ist bekannt, es heißt: Review Bombing. Was es damit auf sich hat, wer die Zielpersonen sind und wer die Absender, das fragen Doris Priesching und Michael Steingruber.
Rhaenyra gegen Alicent, Aemond gegen Daemon, Ser Cristen Cole gegen Otto Hightower und Aegon gegen alle: House of the Dragon setzt auch in der zweiten Staffel auf das bewährte Motto "Jeder und jede gegen jeden." Der Psychotherapeut, Psychoanalytiker Timo Storck erklärt in dieser Serienreif-Folge, welche Mitspieler aus House of the Dragon dringend auf die Couch gehören und warum es so viel Spaß macht, die Serie zu schauen.
Das Serienjahr startete nicht schlecht. Es gab zwar kaum neue Hype-Produktionen, dafür viele sehnlichst erwartete Fortsetzungen bestehender Serien. Vor allem Kimi-Geschichten stehen hoch im Kurs für die Serienfans aus der Standard-Redaktion: True Detective, Ripley, The Gentelmen zum Beispiel. Warum die gut sind, welche Enttäuschungen und Überraschungen das erste Halbjahr brachte und worauf man sich 2024 auf Streamingplattformen und im TV sonst noch freuen darf, besprechen Doris Priesching und Michael Steingruber mit Nana Siebert, Daniela Rom, Julia Sica und Michael Hausenblas. Auch Hauptdarsteller Daniel Brühl kommt zu Wort.
Paris in den Siebziger-Jahren. Karl Lagerfeld versucht sich in der Modeszene einen Namen zu machen, heuert bei Chloé an und schielt stehts auf die florierende Karriere seines Konkurrenten Yves Saint Laurent. Im Vordergrund der Serie "Becoming Karl Lagerfeld" auf Disney+ steht aber die wechselhafte Liebesbeziehung des Modedesigners mit Jacques de Bascher. Was dieses ausmachte, welche Rolle das Kostüm in der Serie spielt und wie gelungen die Besetzung ist, besprechen Doris Priesching und Michael Steingruber mit STANDARD-Moderedakteurin Anne Feldkamp. Auch Hauptdarsteller Daniel Brühl kommt zu Wort.
Nach der enttäuschenden zweiten Staffel machen die neuen Folgen der Romantikserie Bridgerton einiges wieder gut. Penelope Featherington und Colin Bridgerton treiben mit zügiger Leidenschaft in den Hafen der Ehe, bei Francesca Bridgerton stehen die Anwärter Schlange, sogar Lady Violet hat einen Verehrer.
Alles in Bridgerton unterliegt dem Heilsversprechen zumeist heterosexueller Zweisamkeit, drückt neokonservative Bedürfnisse aus und vermittelt zum Teil fragwürdige gesellschaftliche Werte, erklärt Filmwissenschafterin Leonie Kapfer. Warum gefällt uns das dann trotzdem so gut? Doris Priesching und Michael Steingruber fragen nach! Hören Sie die neueste Folge von "Serienreif" und verkürzen Sie sich so die Wartezeit auf die weiteren vier Folgen ab 13. Juni.
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