Serienreif

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Der STANDARD-Podcast über Serien und alles, was dazugehört

Muss man Christopher Nolans "Die Odyssee" im Imax-Kino sehen?

Muss man Christopher Nolans "Die Odyssee" im Imax-Kino sehen?

Viel wurde schon geschrieben und diskutiert über den Film des Sommers: Die Odyssee von Christopher Nolan. Wir, Doris Priesching und Valerie Dirk, tun das in der aktuellen Film Edition des Serienreif Podcasts und sprechen mit dem Filmkritiker Marian Wilhelm, der extra die Reise nach Prag angetreten ist, um Die Odyssee in dem Format anzusehen, die Nolan dafür auserkoren hat: In einer 70mm-Imax-Projektion – die Erfahrung war spektakulär, die Immersion komplett.

Außerdem geht es um Nolans Analog-Fetisch, der sich auch in den penibel ausgesuchten Schauplätzen niederschlägt – einer davon liegt allerdings in einem Konfliktgebiet in der Westsahara. Und wir sprechen über die schöne Helena, die Online-Diskurse rund um die Besetzung, und darum, warum Odysseus, der im Epos kein "Kostverächter" (D. Priesching) war, bei Nolan so trübselig und keusch ist.

Von "The Pitt" bis "Braunschlag 1986": Tops und Flops des ersten Halbjahres

Die Hälfte des Jahres ist schon vorüber, Zeit für uns, eine erste Bilanz zu ziehen. Welche Serien sind die absoluten Highlights des Jahres, welche haben uns maßlos enttäuscht und welche Produktionen stehen in den nächsten sechs Monaten an? Doris Priesching und Michael Steingruber ziehen gemeinsam mit Serienfans aus der STANDARD-Redaktion ein Fazit

Ist Javier Bardem in "Kap der Angst" so böse wie einst Robert De Niro?

Jahrelang saß Max Cady zu Unrecht im Gefängnis. Jetzt kommt er frei und nimmt Rache an der Anwältin Anna Bowden ihrem Mann, den Staatsanwalt Tomdie ihn damals hängen ließen. Und seine Rache ist fürchterlich. Das ist der Inhalt von Kap der Angst. Zum ersten Mal wurde der Stoff 1962 verfilmt mit Robert Mitchum als legendärem Schurken und Gregory Peck als Anwalt. 1991 ließ es Robert De Niro krachen, sein spießiges Gegenüber war Nick Nolte. Apple TV hat daraus eine Serie gemacht. Den Oberbösewicht spielt dieses Mal Javier Bardem, er bekommt mit Amy Addams als taffe Anwältin eine würdige Gegnerin.

Bardem kann böse, sagt Rayd Khouloki. In dieser Rolle sieht er ihn trotzdem falsch. Insgesamt kann der Filmwissenschafter dem Serienremake aber einiges abgewinnen. Horrorelemente, Mystery und Amy Addams in der Hauptrolle hält er für durchaus gelungen. Doris Priesching und Michael Steingruber stellen in der neuen Folge von Serienreif die Fragen.

"Euphoria"-Finale: So schlecht wie "Game of Thrones"?

Zum Serienfinale von Euphoria gehen die Meinungen auseinander. Für die Einen ging die HBO-Serie um drogensüchtige Jugendliche würdig und recht zu Ende, andere fällen ein vernichtendes Urteil: Zendaya, Sydney Sweeney, Jacob Elordi, Hunter Schafer & Co. hätten das schlechteste Finale seit Game of Thrones geboten. Filmwissenschafterin Andrea Braidt stimmt zu – aber nur zum Teil. Die dritte Staffel enttäuschte, hält aber auch großartige Szenen bereit. Andrea Braidt beim ultimativen Euphoria-Check mit Doris Priesching und Michael Steingruber.

"Shit Show" – Das echte Drama passiert hinter den Kulissen von Reality-Formaten

Eine Workplace-Mockumentary mit politisch inkorrektem Humor - das klingt im ersten Moment nicht gerade innovativ. Doch "Shit Show" auf RTL+ gewährt nicht nur einen überzeichneten Blick hinter die Kulissen der fiktiven Dating-Show "Toxic Attraction", sondern thematisiert auch Misstände in der Medienbranche. Inwiefern das gelungen ist, ob RTL auch zu Selbstironie fähig ist, und welche Serien sich sonst noch mit den Produktonen von Reality-Formaten befassen, besprechen Doris Priesching und Michael Steingruber mit ihrer Kollegin und Reality-TV-Auskennerin Marlene Blaha.

Trägt der Teufel tatsächlich Prada? Oder doch Sportswear ...

Zwanzig Jahre nach Der Teufel trägt Prada klettert die Fortsetzung Richtung Spitze der weltweiten Kinocharts. Was fasziniert am Original? Die Mode, die Bissigkeit oder doch nur Meryl Streep? Welches Licht wirft Der Teufel trägt Prada 2 auf die zwei vergangenen Jahrzehnte, in denen sich die Modewelt, der Journalismus und das Frauenbild massiv verändert haben? Welche Rolle spielen dabei Tech-Bros und KI-Models aktuell und in der Zukunft?

DER STANDARD-Moderedakteurin Anne Feldkamp gibt Einblicke in ihre Arbeit am Rande der Laufstege dieser Welt und steht Rede und Antwort im Gespräch mit Serienreif-Host Doris Priesching und Serienreif-Film-Edition-Initiatorin Valerie Dirk. Nur so viel: Wir alle fanden die Fortsetzung um Vieles interessanter als den ersten Teil.

Warum der ESC für die queere Community so wichtig ist

Was den Song Contest betrifft, sei er ein "Hooligan im positiven Sinne", sagt Dinko Feijzuli. Soll heißen, der größte Musikwettbewerb der Welt beschäftigt ihn nicht nur eine Woche lang, sondern das ganze Jahr über. Feijzuli ist im Hauptberuf Chefredakteur des Branchenmagazins Medianet. Als leidenschaftlicher Beobachter weiß er genau, wo beim ESC die Grenzen zwischen Popkultur und politischem Statement verschwimmen.

Wie aus dem TV-Spektakel ein globaler Safe Space wurde, welche Bedeutung Nicole, Thomas Forstner und Johnny Logan für Dinko Feijzuli und die queere Community haben und ob sich der krisengeschüttelte ORF eine Imageverbesserung erwarten darf, klärt Doris Priesching im Gespräch.

Fußbad und Thunfischpaste für die Katze: Worauf es beim Drehen mit Tieren ankommt

Wie trainiert man eine Katze? Werden Kühe für den Film gecastet? Warum eignen sich Hunde für den Film so besonders gut, Papageie hingegen gar nicht? Die Schauspielerin Doris Schretzmayer spielt in Die Maiwald im ZDF eine Tierärztin auf der Alm. In der neuen Folge von Serienreif verrät sie im Gespräch mit Doris Priesching und Michael Steingruber, worin die Herausforderungen beim Drehen mit Tieren bestehen, warum Tiere nicht auf Text, sondern auf pure Energie reagieren und weshalb sie heute – anders als vor 20 Jahren – nach einem Dreh im eiskalten Fluss ein heißes Fußbad einfordert.

Hören Sie rein, wenn Doris Schretzmayer über den Zeitdruck beim Dreh, den gefährlichen Mythos der "Powerfrau" und die heilende Wirkung von Eskapismus in Serien spricht.

Wie happy sind wir mit den Oscars?

Wie haben wir uns in der Oscar-Nacht wachgehalten – zumal die Gala nicht gerade für große, historische Momente gesorgt hat? Ein paar Ausreißer waren zwar dabei – die Oscars an "Aunt Gladys" Amy Madigan und an die erste Kamerafrau überhaupt, Autumn Durald Arkapaw, sowie nicht eine, sondern zwei Showeinlagen. Aber sonst?

Die weltbewegenden Reden blieben aus, niemand schrie (wie Michael Moore einst): "We don't want this war, Mr. Bush!" Der Name Trump kam niemandem über die Lippen, stattdessen teilte Host Conan O'Brien gegen die Streamer aus. Die Favoriten One Battle After Another und Sinners wurden fair mit Preisen bedacht, außer einer: der Pechvogel der Saison Timothée Chalamet.

Die STANDARD-Oscar-Tickerer Jakob Thaller und Valerie Dirk sprechen in der vierten Edition Film von Serienreif – dem STANDARD-Serien-Podcast wieder mit dem Oscar-Experten Otto Römisch, der in der Nacht auf Montag nur wenige hundert Meter von der Redaktion entfernt die Oscar-Gala im Gartenbaukino kommentierte. Gemeinsam lassen wir das Hollywoods Megaevent Revue passieren und fragen uns: Was wünschen wir uns in Zukunft eigentlich von den Oscars?

Was ist und kann das österreichische Kino?

Ist Österreich noch immer das Zentrum des "feel bad cinemas", wie der US-Filmkritiker Dennis Lim vor 20 Jahren schrieb? Oder hat sich das hiesige Kino aus der Tradition Michael Hanekes und Ulrich Seidls herausgewunden und macht nun mit weniger pessimistischen Filmen über die Alpenbewohner und -bewohnerinnen von sich reden? Was gibt es derzeit für Trends und Stimmen? Darüber unterhalten sich Valerie Dirk und Doris Priesching in der dritten Edition Film von Serienreif – dem STANDARD-Serien-Podcast mit dem Diagonale-Leitungsduo Claudia Slanar und Dominik Kamalzadeh.

Die beiden führen dabei durch das Programm der Diagonale, das mit einem hübschen Strauß an filmischen Angeboten zwischen Experimentalarbeiten, Dokus und Spielfilmen aufwartet. Vor dem Hintergrund der politischen Verwerfungen auf der diesjährigen Berlinale geht es auch um Festivalpolitik und die Sparzwänge, mit denen die hiesige Kulturszene konfrontiert ist.

Die Diagonale – Festival des österreichischen Films macht zwischen 18. und 23. März jedenfalls das Angebot, zu einer Entdeckungsreise in Austro-Filmgalaxien aufzubrechen, die viel diverser und internationaler sind als man meinen möchte.