Serienreif

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Der STANDARD-Podcast über Serien und alles, was dazugehört

60 Jahre "Raumschiff Enterprise": Warum wir mehr "Star Trek" schauen sollten

60 Jahre "Raumschiff Enterprise": Warum wir mehr "Star Trek" schauen sollten

Am 8. September drang das Raumschiff Enterprise zum ersten Mal in "unendliche Weiten" vor. Was als vergleichsweise kurzlebige Science-Fiction-Serie begann, wurde zu einem der einflussreichsten Erzähluniversen der Fernsehgeschichte. Generationen von Fans diskutieren bis heute über Captain Kirk, Mr. Spock und die Sternenflotte.

In dieser Folge von Serienreif nehmen Doris Priesching und Michael Steingruber den 60. Geburtstag von Raumschiff Enterprise zum Anlass, um auf die erstaunliche Geschichte des Franchise zurückzublicken. Wie revolutionär war die Serie tatsächlich? Wie haben Kirk und seine Crew die Welt verändert? Warum übt sie bis heute eine solche Faszination aus? Und was erfahren wir durch die Serie vom Zustand der Gegenwart?

Zu Gast ist die Theaterwissenschafterin und Kulturhistorikerin Anke Charton. Gemeinsam sprechen wir über die kulturelle Bedeutung von Star Trek, über seine Heldinnen und Helden, seine Visionen, Widersprüche und darüber, warum die Enterprise auch nach sechs Jahrzehnten noch längst nicht am Ende ihrer Reise angekommen ist.

Was macht eigentlich ein Filmproduzent, Hannes M. Schalle?

Wenn über Filme und Serien gesprochen wird, stehen meist Schauspielerinnen, Regisseure oder Drehbuchautorinnen im Mittelpunkt. Doch ohne Produzentinnen und Produzenten gäbe es viele Projekte gar nicht. Sie entwickeln Stoffe, suchen Partner, organisieren Finanzierungen, treffen kreative Entscheidungen und tragen oft auch das wirtschaftliche Risiko.
In der neuen Folge von Serienreif sprechen Doris Priesching und Michael Steingruber mit dem Produzenten Hannes M. Schalle (Moonlake Entertainment) über einen Beruf, den viele kennen, aber nur wenige wirklich verstehen. Was macht eigentlich ein Produzent? Wie entsteht eine Serie? Wer entscheidet, welche Geschichte erzählt wird? Woran erkennt man einen guten Produzenten? Wieviel verdient man? Und warum gibt's so wenige Frauen in dem Job? Ein Gespräch über Kreativität, Kompetenzen und die Kunst, Ideen auf die Leinwand zu bringen.

Eine große Schlacht macht noch keine gute Serie: Timo Storck erklärt das Finale von "House of the Dragon"

Nur der Auftakt erfolgte nach Maß. Die Seeschlacht an der Gurgel hätte die große Wende bei "House of the Dragon" sein können. Allein: Die Erwartungen erfüllten sich nicht. Die dritte Staffel war nur am Anfang gut, danach kamen ermüdendes Hin und Her, etliche unlogische Wendungen und eine finale stolpernde Schlacht, die nichts wiedergutmachte.

War alles schlecht in der dritten Staffel von House of the Dragon? Ging es schon wieder zu sehr um fliegende Drachen und visuelle Effekte? Warum wurden Handlungsleinen ausgeworfen, die nicht eingeholt wurden? House-of-the-Dragon-Blogger Timo Storck analysiert mit Doris Priesching das Finale der dritten Staffel und wirft einen Blick auf die Zukunft von Westeros.

Michi Buchinger kommentiert unsere Top Ten unsympathischer Serienkinder

Seit Anfang Juli gibt es auf Netflix eine Neuauflage von "Unsere kleine Farm", das bitterböse blond gelockte Mädchen Nellie Olesen kommt zwar nicht mehr vor - in unserer Top Ten der unsympathischsten Serienkinder hat sie aber definitiv einen Platz verdient. Welche Eigenschaften eine Kinderfigur nervig machen, was aus den Schauspielerinnen und Schauspielern geworden ist, die sie spielten, und ob es auch coole Kinder in Serien gibt, besprechen Doris Priesching und Michael Steingruber mit Influencer und Kabarettist Michi Buchinger.

Muss man Christopher Nolans "Die Odyssee" im Imax-Kino sehen?

Viel wurde schon geschrieben und diskutiert über den Film des Sommers: Die Odyssee von Christopher Nolan. Wir, Doris Priesching und Valerie Dirk, tun das in der aktuellen Film Edition des Serienreif Podcasts und sprechen mit dem Filmkritiker Marian Wilhelm, der extra die Reise nach Prag angetreten ist, um Die Odyssee in dem Format anzusehen, die Nolan dafür auserkoren hat: In einer 70mm-Imax-Projektion – die Erfahrung war spektakulär, die Immersion komplett.

Außerdem geht es um Nolans Analog-Fetisch, der sich auch in den penibel ausgesuchten Schauplätzen niederschlägt – einer davon liegt allerdings in einem Konfliktgebiet in der Westsahara. Und wir sprechen über die schöne Helena, die Online-Diskurse rund um die Besetzung, und darum, warum Odysseus, der im Epos kein "Kostverächter" (D. Priesching) war, bei Nolan so trübselig und keusch ist.

Von "The Pitt" bis "Braunschlag 1986": Tops und Flops des ersten Halbjahres

Die Hälfte des Jahres ist schon vorüber, Zeit für uns, eine erste Bilanz zu ziehen. Welche Serien sind die absoluten Highlights des Jahres, welche haben uns maßlos enttäuscht und welche Produktionen stehen in den nächsten sechs Monaten an? Doris Priesching und Michael Steingruber ziehen gemeinsam mit Serienfans aus der STANDARD-Redaktion ein Fazit

Ist Javier Bardem in "Kap der Angst" so böse wie einst Robert De Niro?

Jahrelang saß Max Cady zu Unrecht im Gefängnis. Jetzt kommt er frei und nimmt Rache an der Anwältin Anna Bowden ihrem Mann, den Staatsanwalt Tomdie ihn damals hängen ließen. Und seine Rache ist fürchterlich. Das ist der Inhalt von Kap der Angst. Zum ersten Mal wurde der Stoff 1962 verfilmt mit Robert Mitchum als legendärem Schurken und Gregory Peck als Anwalt. 1991 ließ es Robert De Niro krachen, sein spießiges Gegenüber war Nick Nolte. Apple TV hat daraus eine Serie gemacht. Den Oberbösewicht spielt dieses Mal Javier Bardem, er bekommt mit Amy Addams als taffe Anwältin eine würdige Gegnerin.

Bardem kann böse, sagt Rayd Khouloki. In dieser Rolle sieht er ihn trotzdem falsch. Insgesamt kann der Filmwissenschafter dem Serienremake aber einiges abgewinnen. Horrorelemente, Mystery und Amy Addams in der Hauptrolle hält er für durchaus gelungen. Doris Priesching und Michael Steingruber stellen in der neuen Folge von Serienreif die Fragen.

"Euphoria"-Finale: So schlecht wie "Game of Thrones"?

Zum Serienfinale von Euphoria gehen die Meinungen auseinander. Für die Einen ging die HBO-Serie um drogensüchtige Jugendliche würdig und recht zu Ende, andere fällen ein vernichtendes Urteil: Zendaya, Sydney Sweeney, Jacob Elordi, Hunter Schafer & Co. hätten das schlechteste Finale seit Game of Thrones geboten. Filmwissenschafterin Andrea Braidt stimmt zu – aber nur zum Teil. Die dritte Staffel enttäuschte, hält aber auch großartige Szenen bereit. Andrea Braidt beim ultimativen Euphoria-Check mit Doris Priesching und Michael Steingruber.

"Shit Show" – Das echte Drama passiert hinter den Kulissen von Reality-Formaten

Eine Workplace-Mockumentary mit politisch inkorrektem Humor - das klingt im ersten Moment nicht gerade innovativ. Doch "Shit Show" auf RTL+ gewährt nicht nur einen überzeichneten Blick hinter die Kulissen der fiktiven Dating-Show "Toxic Attraction", sondern thematisiert auch Misstände in der Medienbranche. Inwiefern das gelungen ist, ob RTL auch zu Selbstironie fähig ist, und welche Serien sich sonst noch mit den Produktonen von Reality-Formaten befassen, besprechen Doris Priesching und Michael Steingruber mit ihrer Kollegin und Reality-TV-Auskennerin Marlene Blaha.

Trägt der Teufel tatsächlich Prada? Oder doch Sportswear ...

Zwanzig Jahre nach Der Teufel trägt Prada klettert die Fortsetzung Richtung Spitze der weltweiten Kinocharts. Was fasziniert am Original? Die Mode, die Bissigkeit oder doch nur Meryl Streep? Welches Licht wirft Der Teufel trägt Prada 2 auf die zwei vergangenen Jahrzehnte, in denen sich die Modewelt, der Journalismus und das Frauenbild massiv verändert haben? Welche Rolle spielen dabei Tech-Bros und KI-Models aktuell und in der Zukunft?

DER STANDARD-Moderedakteurin Anne Feldkamp gibt Einblicke in ihre Arbeit am Rande der Laufstege dieser Welt und steht Rede und Antwort im Gespräch mit Serienreif-Host Doris Priesching und Serienreif-Film-Edition-Initiatorin Valerie Dirk. Nur so viel: Wir alle fanden die Fortsetzung um Vieles interessanter als den ersten Teil.