Serienreif

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Der STANDARD-Podcast über Serien und alles, was dazugehört

Wie realistisch ist "School of Champions", Nicola Werdenigg?

Wie realistisch ist "School of Champions", Nicola Werdenigg?

Auf die Skiakademie in Gastein werden nur die besten der besten aufgenommen. Die jungen Talente trainieren hart für ihren Traum: eine Karriere im Skirennsport. Doch nicht alles läuft spitzenmäßig in der fiktiven Kaderschmiede der Serie "School of Champions". Missbräuchliches Verhalten von Mitschülern und Trainern, ökomonische Zwänge und finanzielle Schwierigkeiten sowie toxische Männlichkeitsbilder und Homophobie. Druck auf allen Ebenen. Ob die Serie, deren zweiten Staffel am 24. Jänner auf ORF On startete, die Wirklichkeit gut widerspiegelt, verrät Skirennlegende Nicola Werdenigg im Gespräch mit Doris Priesching und Michael Steingruber.

Welche Serien-Highlights uns 2025 erwarten: "Stranger Things", "Alien", It"

Was bringt 2025? Was die Lage der Welt betrifft, lässt sich noch nichts Eindeutiges sagen, im Hinblick auf Serien jedoch wagen wir bereits eine Prognose: Es kommt viel Neues auf uns zu! Die Serienreif-Podcast-Hosts Doris Priesching und Michael Steingruber werden beim Blick in die Glaskugel fündig und geben einen Überblick über die vielversprechendsten Starts im kommenden Jahr von The White Lotus 3 über den Game of Thrones-Ableger The Knight of the Seven Kingdoms sowie Horror mit It und Alien und Dystopie bei Blade Runner 2099 mit Michelle Yeoh.

Serienbilanz 2024: Kein eindeutiger Gewinner

Fans des Serienreif-Podcasts wissen: Am Ende des Jahres ziehen Doris Priesching und Michael Steingruber gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus der STANDARD-Redaktion Bilanz. Dieses Jahr gab es nicht die eine Serie, die alles dominierte, dafür vielfältige Highlights von Feel-Good über Thriller bis hin zu Reality. Leider boten die Plattformen auch einige enttäuschende Produktionen. Doch ein Ausblick ins nächste Jahr bietet Grund zur Vorfreude.

"Shogun" – Serie des Jahres oder beste Einschlafhilfe?

In Hollywood war die Neuverfilmung von Shogun der Hit des Jahres bei den Abenteuerserien. Das Serienreif-Duo Doris Priesching und Michael Steingruber ist gespalten. Sind die Abenteuer des Navigators John Blackthorne in Japan großes Kino? Oder sorgen die ewig mauschelnden Fürstenhäuser für besseren Schlaf? STANDARD-Wissenschaftsredakteur Thomas Bergmayr klärt auf. In dieser Folge zerlegen wir die Serie Shogun in ihre Einzelteile. Es geht um die Vorlagen im Roman von James Clavell, um die Serie aus den 1980ern mit Richard Chamberlain, um die realen Machtspiele der Fürsten Ishido und Toranaga, ob es die Übersetzerin Mariko wirklich gab und was von Shogun wahr und was frei erfunden ist.

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Ist Unterhaltung mit True Crime ok?

True Crime erzählt Geschichten, die auf wahren Verbrechen beruhen. Davon kann es im Moment offenbar nicht genug geben, wie Serien wie Die Schlange und die Monster-Reihe von Netlix über Jeffrey Dahmer und zuletzt die Menendez-Brüder. Aber was ist True Crime eigentlich, woher kommt das Genre, warum ist es so erfolgreich? Warum fasziniert das so?
Doris Priesching und Michael Steingruber haben dazu zwei Topexperten vom STANDARD eingeladen: Kultur-Ressortleiter Stefan Weiss und Musikredakteur Christian Schachinger sind sich bei der Frage herzlich uneinig, ob Unterhaltung mit "wahren Verbrechen" in Serien in Ordnung ist.

Mit Verstorbenen reden? Wo "Black Mirror" schon Wirklichkeit ist

Stellen Sie sich vor, ein geliebtes Familienmitglied stirbt. Der Verlust wiegt schwer, der Schmerz ist grenzenlos. Sie hätten dieser geliebten Person noch so vieles zu sagen! Verschiedene Start-ups in den USA könnten Ihnen in Ihrer Trauer helfen: Mithilfe künstlicher Intelligenz erstellen diese Firmen Avatare, mit denen es möglich ist, digital in Kontakt zu treten. Wie weit diese Entwicklung fortgeschritten ist, welche Menschen diese Dienste entwickeln und welche sie in Anspruch nehmen, zeigen Moritz Riesewieck und Hans Block in ihrem Film Ethernal You - Vom Ende der Endlichkeit und im Buch Die digitale Seele. Doris Priesching und Michael Steingruber sprechen mit den Filmemachern über Ethik und Pietät vor dem Hintergrund eines großen Geschäfts.

Mit Serien die Politik der USA verstehen

Serien, die sich mit dem politischen System der USA befassen, gibt es zu Hauf. Manche erzählen direkt aus dem Zentrum der Macht, andere behandeln die Materie von Außen und einige Formate haben sogar zu realen Skandalen geführt. Was kann man von den Serien über die Politik in den Vereinigten Staaten lernen, wird das Idealbild des "guter Amerikaner" noch immer undifferenziert verbreitet und was haben die Simpsons mit der Präsidentschaftwahl zu tun? Antworten auf diese Fragen gibt Gianluca Wallisch, STANDARD-Redakteur aus dem Außenpolitikressort im Serienreif-Podcast mit Doris Priesching und Michael Steingruber.

Die Ochsenknechts im Kuhstall: Ausmisten mit Gelnägeln

Promis im Kuhstall, Drama am Traktor, Familienleben am Bauernhof und ein Rind namens Fulvia: Das alles und noch viel mehr hat die Sky-Realityserie Unser Hof zu bieten. Im Mittelpunkt des Ablegers von Die Ochsenknechts das Promipaar Cheyenne Ochsenknecht und Nino Sifkovits und ihre Alltag am eigenen Bauernhof in Dobl in der Steiermark. Ab 30. September ist die zweite Staffel abrufbar. Im Podcast mit Doris Priesching und Michael Steingruber erzählen sie, worin der Reiz besteht, sein Privatleben öffentlich zu machen und wo für sie die Grenzen liegen.

Ist "Twin Peaks" die Mutter aller Serien?

Fantastische Douglas-Tannen, hervorragender Kaffee, völlig unglaubliche Donuts, der besten Kirschkuchen der Welt und ein Mord, der Seriengeschichte schrieb: 1990 eröffneten David Lynch und Mark Frost mit der Serie Twin Peaks ein neues Zeitalter der Serien.

Ohne den Mord an Laura Palmer in dem stilprägenden Mystery-Crime-Thriller voll absurder Komik würden Serien heute anders ausschauen, behaupten Doris Priesching und Michael Steingruber.

Warum Twin Peaks bis heute im Seriengenre als einflussreich gilt, was es mit Lynchs Vorliebe für gewisse Speisen und Getränke auf sich hat und warum den Regisseur von Dune, Blue Velvet und Mulholland Drive verwesende Körper schön findet, erklärt in dieser Folge Adrian Gmelch. Der Filmwissenschafter hat mit Jonathan Ederer das Buch David Lynch begreifen geschrieben.

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