Serienreif

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Der STANDARD-Podcast über Serien und alles, was dazugehört

Sie sind nicht allein: Warum ORF-Kupplerin Nina Horowitz für "Hacks" schwärmt

Sie sind nicht allein: Warum ORF-Kupplerin Nina Horowitz für "Hacks" schwärmt

Bei den Liebesg'schichten und Heiratssachen läuft es für Nina Horowitz gerade wieder rund. Die einsamen Herzen fliegen einander ungebremst zu, die Quote stimmt. Ihr Serienherz hat die Sendungsmacherin schon seit längerem an Hacks verloren. In der HBO-Comedy geht es um eine alternde Stand-up-Ikone in Las Vegas, die gezwungen ist, mit einer jungen, frechen Autorin zusammenzuarbeiten. Genau meins, sagt Horowitz.

Jean Smart und Hannah Einbinder spielen das gegensätzliche Paar. Vier Staffeln sind bei HBO bereits erschienen, drei Staffeln kann man bisher auf RTL+ schauen. Doris Priesching und Michael Steingruber fragen Nina Horowitz, warum sie sich daran nicht sattsehen kann. Weil man Lachen und Weinen kann, weil Hacks gleichzeitig lustig und dramatisch ist und das irgendwie zu ihrem Leben passt.

"Adolescence" und "Squid Game" - Tops und Flops des ersten Halbjahres

Es ist mitten im Jahr und das heißt, es ist Zeit für die große Bilanz über die erste Hälfte des Serienjahres 2025. Gemeinsam mit Serienfans aus der STANDARD-Redaktion besprechen Doris Priesching und Michael Steingruber was die Highlights und Enttäuschungen der ersten sechs waren und womit die Streamdienste im zweiten Halbjahr aufwarten? Als Bonus gibt es Serientipps für den Sommer.

"The Office", "Severance": Warum in Serien der Workplace immer die Hölle ist

20 Jahre The Office! Die Kultserie aus den USA, die auf einem britischen Vorbild basiert, feiert Jubiläum. Sie ist aber nicht die einzige Serie, die am Arbeitsplatz spielt. Warum das ein so beliebter Stoff für Serien ist, wie die unterschiedlichen Arbeitsplätze dargestellt werden und welche Workplace-Storys man sich unbedingt anschauen sollte, klären Doris Priesching und Michael Steingruber mit Film- und STANDARD-Redakteurin Anika Dang aus dem Karriere-Ressort.

Queerness in Serien von "Heartstopper" bis "Bergdoktor"

Juni ist Pride Month, da werden die Regenbogenfahnen gehisst, und die queere Community geht für mehr Sichtbarkeit und Gleichberechtigung auf die Straße. Auch auf diversen Streamingplattformen werden seit einiger Zeit nichtheterosexuelle Personen vermehrt repräsentiert. Wo gelingt das gut, und wo tappt man noch in die Klischeefalle? Was sind Schaustrategien, und welche wenden queere Personen an? Und wie passen Dallas, Der Bergdoktor und Yellowstone in das Thema Queerness in Serien? Diese und weitere Fragen klären Doris Priesching und Michael Steingruber mit Film- und Medienwissenschafterin Andrea Braidt.

Ellie, mutige Heldin oder nervige Rachegöttin in "The Last of Us"?

Die zweite Staffel endete mit einem weiteren Knalleffekt. Doris Priesching ist vom Finale Grande von The Last of Us auf Sky begeistert, Michael Steingruber steht noch immer der Angstschweiß auf der Stirn. So ein spannendes Staffelende hat es schon lange nicht mehr gegeben.

Filmwissenschafter Rayd Khouloki nimmt mit uns das Ende auseinander und klärt die Frage, ob Ellie tatsächlich die mutige Heldin ist, die sie auf den ersten Blick zu sein scheint – oder ob sie nicht doch eine nervige Rachegöttin ist, die nicht vergeben kann. Hört die neue Folge von Serienreif, dem Podcast über die postapokalyptische Welt der Serien.

Ist das ORF-Epos "Hunyadi" Orbán-Propaganda, Robert Dornhelm?

Schwarz-Weiß-Malerei ist seine Sache nicht, sagt der österreichisch-US-amerikanische Regisseur Robert Dornhelm. In der megateuren Serie Hunyadi lässt er derzeit im ORF und auf ORF On den ungarischen Titelhelden gegen seinen türkischen Gegenspieler mit Schwert und Armeen aufmarschieren.
Im Serienreif-Podcast erläutert Dornhelm, warum große Serien sein "Lieblingsspielzeug" sind, was er von den Vorwürfen hält, Hunyadi sei Orbán-Propaganda, warum er gegen Schwarz-Weiß-Malerei ist, der Schuft trotzdem irgendwann leiden muss und wie es für ihn selbst weitergeht, nachdem sein Haus bei den Bränden in L.A. im vergangenen Jahr vollkommen zerstört wurde. Doris Priesching im Star-Talk mit Regisseur Robert Dornhelm.

The White Lotus Staffel 3: Fades Ende oder popkulturelles Gold?

Ein Finanzskandal, toxische Freundschaften, brüderlicher Inzest (?), und ein Todesfall darf auch nicht fehlen– endlich können wir wieder dabei zusehen, wie die dunkelsten Geheimnisse der Superreichen ans Tageslicht kommen und alles eskaliert. Auch die dritte Staffel von The White Lotus spielt in einer Dependance der gleichnamigen, fiktiven Luxushotelkette. Nach Hawaii und Italien hat Serienmacher Mike White diesmal Thailand. Wie gut Teil 3 im Vergleich zu den vorangegangenen Staffeln war, welche Rolle Social Media bei der Konzeption von Serien spielt, und ob das Finale der Staffel gelungen war oder nicht, bespricht Filmwissenschafterin Melanie Letschnig im Gespräch mit Doris Priesching und Michael Steingruber.

Erklär uns das Ende von "Severance", Rayd Khouloki

Severance von Apple TV+ gibt sich als Workplace-Serie aus, ist aber noch ganz viel mehr: Science-fiction, Fantasy, Mystery, Crime, Romantic. Sie bricht mit allen Erzähltraditionen, ist gespickt mit versteckten Hinweisen, verklausulierten Dialogen. Die Serie verwirrt komplett, es gibt zwei Staffeln, eine dritte ist bestätigt – Doris Priesching und Michael Steingruber sind dabei, obwohl sie vieles nicht verstehen. Ganz besonders die letzte Folge lässt viele Fragen offen. Der Filmwissenschafter Rayd Khouloki tritt an, sie zu beantworten.

Welche Genderbilder in der Serie "Adolescence" skizziert werden

Rund 100 Millionen Aufrufe in nur 3 Wochen, Hype auf Social Media-Plattformen und Debatten im britischen Parlament - kaum eine Serie schlägt zur Seite solch große Wellen wie "Adolescence". In der britischen Netflixproduktion geht es um den Mord an einer 13-Jährigen. In Zentrum der Ermittlungen steht ihr Mitschüler Jamie, der den "Incels" (Involuntary Celebates / unfreiweillig zölibatär) zugerechnet wird. Was es mit dieser Community auf sich hat, warum jede Folge ohne Schnitt gedreht ist, und welche Geschlechterbilder die Serie bedient, bespricht Beate Hausbilcher, Leiterin von DIE STANDARD im Gespräch mit Doris Priesching und Michael Steingruber.

Von Friends bis Dexter: Laufsport in Serien

Barney Stinson tut es, Sheldon Coooper tut es und Phoebe Buffay tut es auch - sie joggen! Der Laufsport ist vor allem in Sitcoms allgegenwärtig. Da werden Marathonvorbereitungen, technologisches Equipment oder Lauftechniken auf die Schaufel genommen. Aber auch in anderen Serien, von Thrillern bis Liebesgeschichten, wird fleißig gejoggt. Wo die Fiktion nahe an die Realität herankommt, und welche Szenen einfach nur absurd sind, bespricht Serienfan und Marathon-Läuferin Melanie Raidl (manchne kennen sie vielleicht vom Standard-Podcast "Lohnt sich das?"im Gespräch mit Doris Priesching und Michael Steingruber.