Serienreif

Serienreif

Der STANDARD-Podcast über Serien und alles, was dazugehört

"Der Pass": Die Angst des Nicholas Ofczarek vor der Kamera

"Der Pass": Die Angst des Nicholas Ofczarek vor der Kamera

Keine Frage: Die deutsch-österreichische Serie "Der Pass" ist auch in der zweiten Staffel absolut sehenswert. Kommissar Gedeon Winter, gespielt von Nicholas Ofczarek, ist wieder dabei – und dieses Mal ein ganz anderer. Der Schauspieler erzählt in der neuen Folge von "Serienreif", wie man es schafft, sich zu verändern, wie er bestimmte Ängste überwunden hat und warum der Dreh während der Corona-Pandemie für ihn besonders fordernd war. Und: Eine Lektion in "Reden wie Nicholas Ofczarek" gibt es dieses Mal auch.

Bonzen, Bauern, Bond: Wie viel von Kitzbühel steckt in "Kitz"?

Sie leben nach außen hin traumhafte Leben, nutzen Anglizismen, wo sie nur können, und müssen sich um Geld keine Sorgen machen. Die Münchener Schickeria, vor allem die junge Generation, schlägt in der Netflix-Serie "Kitz" in Kitzbühel auf. Neben den Konflikten mit der heimischen Bevölkerung, gilt es auch einen tödlichen Unfall zu rächen. STANDARD-Tirol-Korrespondent Steffen Arora ist zu Gast, um über die Klischees, die Kontroversen und den Kitzbühel-Mythos zu sprechen. Es wird unter anderem die Frage beantwortet, warum James Bond wahrscheinlich Österreicher ist oder war.

Die besten und schlechtesten Serien 2021

Ein schreckliches Jahr, immerhin die Serien waren okay: So kann man zusammenfassen, den die Serienreif-Macher Doris Priesching und Thorben Pollerhof bei ihrem Rundruf unter STANDARD-Serienschauerinnen und -schauern auf die Frage nach Serienhighlights 2021 zu hören bekamen. Schon einmal vorweg die Top Five: "Dopesick", "Mare of Easttown", "Ted Lasso", "Arcane" und "Succession". Enttäuschungen gab es auch, "Lupin" konnte in der zweiten Runde nicht überzeugen, ebenso wie "Tiger King" und die Rückkehr von "Dexter". Beim Blick in die frohe Serienzukunft zeichnet sich ein klarer Favorit ab: Auf die neue Staffel von "The Crown" freuen sich fast alle.

Medien, Macht, Moneten – Von der Hassliebe zu "Succession"

Diese Serie bricht mit allen Regeln der Erzählkunst. "Succession" hat nicht einen einzigen Sympathieträger aufzuweisen. Alle Mitglieder dieser schrecklichen Familie haben Dreck am Stecken, und sie würden fraglos jeden und jede ans Messer liefern, wenn es um den Erhalt der eigenen Macht geht. Warum man daran trotzdem seinen Spaß haben kann, fragen Doris Priesching und Thorben Pollerhof den FM-4-Chefedakteur Martin Pieper. Geht es es in Medienunternehmen tatsächlich zu wie im Haifischbecken? Welche Parallelen lassen sich zum Missbrauchsskandal rund um Jeffrey ziehen, und wieviel "Succession" steckte im System Kurz?

"Arcane" auf Netflix: Was taugt die Serie zu "League of Legends"?

Viel Fantasy, viele komplizierte Namen, eine atemberaubende Aufmachung: "Arcane", die Serie aus dem "League of Legends"-Computerspiel-Universum ist vor kurzem auf Netflix gestartet. Standard Web-Redakteur Georg Pichler hat alle Folgen geschaut und ist bei Thorben Pollerhof zu Gast, um die wichtigsten Fragen zu beantworten. Darunter: was taugt die Serie? Warum freuen wir uns auf die bereits angekündigte zwei Staffel? Und warum League of Legends die Videospiel-Community spaltet.

Brauchen wir Gwyneth Paltrows "Love, Sex & Goop" für besseren Sex?

Mit dem Label "Goop" hat sich die Hollywood-Schauspielerin und Multi-Millionärin Gwyneth Paltrow seit 2008 ein einträgliches zweites Standbein aufgebaut. Die Produktlinie des Webshops enthält ein breites Angebot an hochpreisigen Beauty-, Lifestyle- und Wellness-Produkten, deren bekanntestes eine Kerze mit dem Namen "This Smells Like My Vagina". 2019 stieg Paltrow bei Netflix mit der Serie "The Goop Lab" ein, wo sie esoterisch angehauchte Lebensverbesserungsstrategien vermittelte. 2021 legt die 49-Jährige nach und lädt zur Sexlife-Verbesserung: Paare unterschiedlichen Alters und sexueller Orientierung nehmen praxisnahen Aufklärungsunterricht. Dienst an der Menschheit oder zwanghafte Aufforderung zu permanenter Selbstverbesserung? Doris Priesching fragt die Sextherapeutin und Lvstprinzip-Bloggerin Theresa Lachner.

Warum wir in der Pandemie Zombieserien schauen

Dass AMC mit "The Walking Dead: World Beyond" kein Glanzlicht im Serienkosmos gelungen ist, setzen wir hier als bekannt voraus. Weshalb die neue Folge von Serienreif sich auch nicht lange mit der soeben gestarteten zweiten Staffel aufhält. Interessanter ist die vielmehr Frage, warum die Produktionsfirmen ausgerechnet jetzt Unmengen an Horrorware hinauspulvern. Dass das alleine mit Halloween zu tun hat, glauben weder Podcasterin Doris Priesching noch der Filmwissenschafter Rayd Khoulik. Der Experte tippt auf ein gesteigertes Bedürfnis an furchterregenden Geschichten, speziell in schwierigen Zeiten. Eskapismus in die andere Richtung.

Andreas Lust in "Die Ibiza-Affäre": Red Bull mit Wodka nach Drehschluss

Für die Rolle des Heinz-Christian Strache im Sky-Vierteiler "Die Ibiza-Affäre" ab 21. Oktober hat Andreas Lust den ehemaligen Vizekanzler akribisch genau studiert. Wie der Schauspieler den Dreh in der spanischen Finca erlebt hat, wieviel Red Bull mit Wodka dabei geflossen sind und welche Ähnlichkeiten Andreas Lust mit H.-C entdeckte, hören Sie in der neuen Folge mit Doris Priesching und Thorben Pollerhof.

Foundation: Die Serie zum wichtigsten Sci-Fi-Werk aller Zeiten

Es geht um nicht weniger als das Ende des Imperiums. Das zumindest sagt Mathematiker Hari Seldon dank der "Psychohistorik" voraus, der damit die herrschenden Cleon-Brüder ganz schön in Bedrängnis bringt. Isaac Asimovs "Foundation" gilt als der Beginn der modernen Science Fiction, ohne die "Star Wars" oder "Dune" nie möglich gewesen wäre. Nun bringt Apple das Ganze auf den Fernseh-Bildschirm. Ein ambitioniertes Projekt, das sich aber zumindest visuell in keiner Weise verstecken muss.
Im Gespräch erklärt Historiker Johannes Preiser-Kapeller die Unterschiede zwischen Vorlage und Adaption, warum die Idee der Psychohistorik von Seldon gar keine so abgefahrene Idee ist und was 9/11 mit der Serie zu tun hat. Thorben Pollerhof stellt Fragen und hört zu.

"Die Professorin": Wie Black Lives Matter die Serienwelt verändert

Ji-Yoon Kim ist der erste weibliche Vorstand der Pembroke-Universität, noch dazu Asiatin und will frischen Wind ins Haus bringen. Den hat das verstaubte Institut für Literaturwissenschaft dringend nötig. Um den Studienbetrieb aufrecht zu erhalten, braucht es Studierende. Die sind angesichts unattraktiver Lehrpläne samt seniler Vortragender Mangelware. Leichtfüßig, aber nicht oberflächlich rührt die Netflix-Serie "Die Professorin" an aktuellen Themen der Zeit zwischen Gender, Diversity und Wokeness und spielt das über die Bande der Workplace-Comedy. Welche Klischéefallen dabei umgangen werden und in welche die Serie hineintappt, wie die Black-Lives-Matter-Bewegung Serien beeinflusst, wieviel Uni-Alltag in "Die Professorin" steckt, wie sich Erregung darstellen lässt bespricht Serienreif-Podcasterin Doris Priesching in der neuen Folge mit der Filmwissenschafterin Andrea B. Braidt.