Serienreif

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Der STANDARD-Podcast über Serien und alles, was dazugehört

"Greatness Code": Was zeichnet Spitzensportler aus?

"Greatness Code": Was zeichnet Spitzensportler aus?

Was macht Spitzensportlerinnen und -sportler groß? Ist es das harte Training? Ist es mentale Stärke? Die Mischung? "Greatness Code" von Apple TV+, nun in der zweiten Staffel, geht dieser Frage erneut nach. Portraitiert werden unter anderem Scout Bassett und Lindsey Vonn, sie alle erzählen von einem Karriere-definierenden Moment. Zu Gast, um über die sechs Folgen, aber auch über weitere lohnenswerte Sport-Dokumentationen zu sprechen, ist Sport-Redakteur Lukas Zahrer. Doris Priesching und Thorben Pollerhof fragen nach.

Michael Ostrowskis Freud und Leid mit Anke und Vroni

Es wirkt nicht nur im ersten Moment surreal, wenn die japanischen Schauspielerinnen und Schauspieler plötzlich im ärgsten Dialekt sprechen. Neben dem absurd-komischen Gimmick wird bei "Die Vroni aus Kawasaki" sogar noch eine ernste Geschichte erzählt. Einer der Synchronsprecher, Michael Ostrowski, erzählt im Serienreif-Podcast nicht nur über die Serie an sich und darüber, wie man so eine Soap überhaupt nachvertont. Sondern auch über seinen neuen Film Der Onkel/The Hawk, unter anderem mit Anke Engelke. Doris Priesching und Thorben Pollerhof fragen nach.

Haben Sie beim Blackout in "Alles finster" gelacht, Marc Elsberg?

Viel gelacht hat Marc Elsberg bei "Alles finster" zumindest vorerst nicht. Aber ist die ORF-Serie um ein kleines niederösterreichisches Dorf, in dem plötzlich die Lichter ausgehen, überhaupt eine Komödie? Und wenn nicht, was dann? Was passiert beim Blackout wirklich? Wo ist die Serie nahe an der Wirklichkeit, wo eher weit weg? Wie gefällt ihm die Serie "Blackout" zum eigenen Buch? Und ist für ihn auch wie in der Serie warmes Bier die schrecklichste Vorstellung im Zuge eines flächenweiten Stromausfalls? Doris Priesching fragt nach.

Serien zu Videospielen: Ist "Halo" der Start von etwas Großem?

Lange haben Fans der Videospielreihe Halo drauf gewartet, nun ist es endlich soweit: Sky zeigt die erste Staffel der Science-Ficition-Verfilmung. Grund für uns, einmal in die Welt der Videospielverfilmungen und Serien-Adaptionen zu schauen. Was taugt Halo? Was kommt demnächst auf uns von den Konsolen zu? Und warum starten Videospiel-Serien besser als ihre Film-Brüder und -Schwestern? Diese und mehr Fragen beantwortet Web-Redakteur Alexander Amon im Gespräch mit Doris Priesching und Thorben Pollerhof.

Wie schlecht ist die zweite Staffel von "Bridgerton"?

Die zweite Staffel von "Bridgerton" gefällt Melanie Letschnig weniger als die erste. Erzählstränge wurden fallengelassen, Frauenfiguren vernachlässigt, die Sexszenen wirken viel gehetzter, sagt die Filmwissenschafterin. Dass sie die neuen Folgen der Netflix-Kitschoper immer noch mit sieben von zehn möglichen Punkten bewertet, hat vor allem mit dem Schauwert der Serie zu tun und ihrer verbliebenen politischen, feministischen und diversen Kraft. "Bridgerton" ist jedenfalls auch in der zweiten Staffel mehr als "Rosamunde Pilcher mit Sex", sagen auch Doris Priesching und Thorben Pollerhof vom STANDARD.

"House of Cards" in der Ukraine? Wie Wolodymyr Selenskyj Präsident wurde

2015 begann Wolodymyr Selenskyjs Aufstieg zum Comedystar. 2019 war er nach mehr als 50 Folgen von "Diener des Volkes" Präsident der Ukraine. Serienreif-Gastgeberin Doris Priesching fragt bei STANDARD-Kulturredakteur Stefan Weiss nach: War das der Plan? Wann fasste Selenskyj den Entschluss, an die politische Spitze des Landes zu wollen? Wie kommt der Westen in der Comedy weg? Was haben Plutarch, Che Guevara und Iwan der Schreckliche in der Serie zu suchen? Und was hat Selenskyj mit Frank Underwood aus "House of Cards" gemein? Die erste Folge von "Diener des Volkes" ist derzeit in der Arte-Mediathek abrufbar.

Schlachten, Sex und Wikinger-Helme: Die Wahrheit über "Vikings: Valhalla"

Was die Spannung betrifft, so scheint sich Matthias Toplak ganz gut unterhalten zu haben. Sieben von zehn Punkten gibt er "Vikings: Valhalla". Was die Faktengenauigkeit betrifft, fällt die Wertung des Archäologen und Leiters des Wikingermuseums Haithabu in Schleswig hingegen niederschmetternd aus: Null Punkte. Historische Ereignisse, Kostüme, Ausstattung, Liebe, Sex und Wikinger-Helme – für Toplak stimmt das hinten und vorne nicht. Wie es wirklich war, erklärt er Doris Priesching in der neuen Folge von "Serienreif" .

Hochstapeln, aber richtig: Stärken und Schwächen von "Inventing Anna"

Unter dem falschen Namen Anna Delvey täuschte die deutsch-russische Hochstaplerin Anna Sorokin Anfang der 2010er-Jahre die New Yorker Geldelite. Mit der Netflix-Serie "Inventing Anna" setzt die US-Produzentin Shonda Rhimes ("Grey's Anatomy", "Bridgerton") der Betrügerin ein vielbeachtetes Denkmal. Kann man machen, sagt "Serienreif"-Podcasterin Doris Priesching. Nur nicht so, meint STANDARD-Kulturredakteur Christian Schachinger. Von zehn möglichen Punkten gibt er "Inventing Anna" gerade noch fünf. Richtiges Hochstapeln will gelernt sein, vor allem muss man selber daran glauben, und daran hapert es. Ein Gespräch über die Kulturtechnik des Hochstapelns und warum die Angeberei im Moment zwischen Instagram und BMI gerade ganz hoch im Kurs steht. Dazu gibt es einen Exkurs über die Lächerlichkeit der Darstellung von Journalismus in Serien.

"Der Pass": Die Angst des Nicholas Ofczarek vor der Kamera

Keine Frage: Die deutsch-österreichische Serie "Der Pass" ist auch in der zweiten Staffel absolut sehenswert. Kommissar Gedeon Winter, gespielt von Nicholas Ofczarek, ist wieder dabei – und dieses Mal ein ganz anderer. Der Schauspieler erzählt in der neuen Folge von "Serienreif", wie man es schafft, sich zu verändern, wie er bestimmte Ängste überwunden hat und warum der Dreh während der Corona-Pandemie für ihn besonders fordernd war. Und: Eine Lektion in "Reden wie Nicholas Ofczarek" gibt es dieses Mal auch.

Bonzen, Bauern, Bond: Wie viel von Kitzbühel steckt in "Kitz"?

Sie leben nach außen hin traumhafte Leben, nutzen Anglizismen, wo sie nur können, und müssen sich um Geld keine Sorgen machen. Die Münchener Schickeria, vor allem die junge Generation, schlägt in der Netflix-Serie "Kitz" in Kitzbühel auf. Neben den Konflikten mit der heimischen Bevölkerung, gilt es auch einen tödlichen Unfall zu rächen. STANDARD-Tirol-Korrespondent Steffen Arora ist zu Gast, um über die Klischees, die Kontroversen und den Kitzbühel-Mythos zu sprechen. Es wird unter anderem die Frage beantwortet, warum James Bond wahrscheinlich Österreicher ist oder war.