Serienreif

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Der STANDARD-Podcast über Serien und alles, was dazugehört

Transkript

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00:00:06: Doris, bist du eine Freundin des österreichischen Kinos?

00:00:09: Oh ja sehr und wie ich gestehen muss mehr als dass ich eine Freund in Österreichischer Serien wäre.

00:00:16: Es gibt Feme die mag ich sehr

00:00:17: andere, die mag nicht zu sehr.

00:00:19: vor allem interessieren mich aber die jüngeren Stimmen.

00:00:21: das hießen Kinos.

00:00:23: was das österreichische Kino ist und sein kann darüber sprechen wir heute mit zwei sehr qualifizierten Gästen.

00:00:29: Ich bin Valerie Dieff

00:00:31: und ich bin Doris Priching.

00:00:32: Und als Gäste dürfen wir heute das Leitungsduo der Diagonale Festival des österreichischen Films begrüßen, bei uns sind Claudia Aslaner und Dominic Camasade.

00:00:42: Hallo!

00:00:42: Hallo!

00:00:43: Hello!

00:00:44: Claudia war vor dieser Position in der Kunstszene etabliert, vorwiegend als koratorische Leiterin des Blickli-Kinos im Belvederei XXI

00:00:54: Und Dominik ist mein geschätzter Ex-Kollege und langjähriger Filmredaktor im Standard.

00:00:58: Willkommen Claudia und Dominik, danke dass ihr da seid!

00:01:01: Danke für die Einladung!

00:01:04: Danke auch von mir!

00:01:06: Ihr seid nun zum dritten Mal für die Diagonale verantwortlich Die Heuhe vom achtzehnten bis drehnzwanzigsten März wie immer im schönen hoffentlich sonnigen Graz stattfindet.

00:01:17: Der Eröffnungsfilm ist Rose von Markus Schleinzer.

00:01:20: Im ersten Jahr erinnere ich mich, habe die Ruth Beckermanns Favoriten gezeigt.

00:01:25: Letztes Jahr war das Florian Plochatkos Filmdebü How to be Normal und der Versuch sich selbst zu verstehen – den ich sehr mochte übrigens!

00:01:35: Das sind alles sehr verschiedene Filme.

00:01:38: Was muss eine Öffnungsfilm für ein Festival leisten?

00:01:41: Ich beginne vielleicht mal mit dem ganz einfachen Satz, also es sollte Setting the Tone Also irgendwie so einen Mut kreieren, unter dem das Festival stehen kann.

00:01:53: Und ich habe mir jetzt gedacht wie du die Filme wieder genannt hast also dass sie zwar sehr unterschiedlich scheinen aber dass sie glaube ich für uns beide etwas über die Gesellschaft im hier und jetzt auch aussagen.

00:02:02: Also selbst wenn Rose im dreißigjährigen Krieg spielt es geht trotzdem um Fragen die in der Gegenwart und im Hier-und Jetzt auch verhandelt werden.

00:02:10: Natürlich sollten Sie auch an ein breites Publikum appellieren.

00:02:13: Ich glaube das können alle drei inklusive Rose.

00:02:16: Aber wie gesagt, diese gesellschaftlichen Fragen stehen schon auch stark im Vordergrund.

00:02:21: Mir bleibt eigentlich nur noch der pragmatische Teil.

00:02:23: natürlich sollen sie auch in der Listehalle funktionieren.

00:02:26: das ist das größte Kino einmal im Jahr.

00:02:28: Tausend einhundert Plätze groß.

00:02:31: Wichtig ist das was Claudia schon gesagt hat dieser gesellschaftliche Komponente.

00:02:35: ein Film der mit dem jetzt in Dialog steht und wir finden dass das Rose survival tut weil es ein Film ist ja auch von Freiheit erzählt davon, wie man sich Freiheit gewähren kann auch unter repressiven Bedingungen.

00:02:50: Rose ist sehr wahnsinnig gut angekommen in Berlin bei der internationalen Filmkritik hat doch den Preis für Sandra Höhler für die beste Hauptrolle gewonnen.

00:02:59: Wobei ich ja fand dass Karo Braun in der Nebenrolle auch wahnsinn nicht überzeugend war.

00:03:04: Zugleich kann man sagen, dass Rose möglicherweise auch sein Vertreter des sogenannten Austrian Fieldbed-Cinemas sein kann.

00:03:14: Dieses Kino wurde mit den Erfolgen von Michael Harnicker und Ulrich Seidel international sehr gut rezipiert, aber eben auch ein bisschen abgewertet.

00:03:27: Aber Österreich wurde als Hauptstadt des Filbert-Cinemas bezeichnet einmal von der New York Times – das war im Jahr twohundsechs glaube ich!

00:03:37: Das ist ein düsteres schonungsloses Kino, das menschliche Abgründung den Blick nimmt.

00:03:42: Könnte man sagen vielleicht auch ausstellt was verbindet ihr mit diesem Begriff oder mit diesem Kino und seht Rose für euch dazu?

00:03:52: Also der Begriff ist wie du sagst zwanzig Jahre alt.

00:03:55: Dennis Lim hat damals den Text geschrieben als es eine Teamshow des österreichischen Kinos im Linken Center gab.

00:04:01: Es war ein positiv gemeinter Text.

00:04:03: er hat sozusagen von Jelynek zu Haneke Seidl zu Klavokka-Brücken gebaut, hat damit eine bestimmte Befindlichkeit gemeint.

00:04:12: Die einen bestimmten Pesimismus gemeint der sich im österreichischen Kino besonders stark ausdrückt.

00:04:18: er hat auch schon damals angemerkt dass es jüngere Positionen gäbe die davon abweichen aber immer noch eine konfrontative Leistung vollbringen und das ist etwas was ich Sozusagen als Brückenschlag der Generationen empfinde, dass österreichische Kino hat diese Qualität immer noch konfrontativ zu sein.

00:04:38: Denn gleich sich das, aber da werden wir vielleicht später nach drüber reden, sich auch ein bisschen verändert hat innerhalb der jüngeren Generationen.

00:04:45: Könnt ihr bitte mal kurz erklären für alle die es nicht wissen worum's in Rose überhaupt geht?

00:04:50: Ja gerne!

00:04:52: Rose erzählt von einer Frau, die im dreißigjährigen Krieg als männlicher Soldat gekämpft hat und am Ende dieses Krieges sozusagen ausschert in ein Dorf kommt.

00:05:03: Und sich dort als Mann ausgibt bzw.

00:05:05: schon davor im Krieg Als Mann gekämmt hat und nun Anspruch erhebt auf einen Hof, auf ein Haus behauptet das eher sie die Erbin ist und dieses Gut halt übernimmt.

00:05:17: Das wird ihr anfangs geglaubt.

00:05:20: Dann treten sozusagen immer wieder neue Herausforderungen auf, nicht zuletzt jene, dass es darum geht man muss als anständiger Mann auch heiraten und Kinder bekommen und damit wird dieses Versteckspiel immer schwieriger, komplizierter zu gleichtreten aber immer wieder neu Ideen auf wie man diese Identität aufrechterhalten kann.

00:05:41: Und viel weit würde ich sagen in diesem Fall.

00:05:45: Am Ende des Films übernimmt die historische Wirklichkeit und es nimmt quasi kein gutes Ende mit Rose und der Frau.

00:05:55: Und das ist auf eine Art und Weise inszeniert, die einen doch sehr nach diesen kurzen Momenten der Freiheit, die in diesem Film sichtbar werden, doch sehr nen Kinosessel wieder niederdrückt.

00:06:07: Das nimmt einen mit, weil das Patriarchat dann natürlich zurückschlägt und die ganze patriarchale Gesellschaftsordnung auch mit ihrer Gewaltausübung zurückschlägt im Endeffekt.

00:06:17: Und es drückt einen schon nieder.

00:06:18: aber ich finde ehrlich gesagt... Ich find ja so Emotionen durchaus hilfreich um über die Gegenwart nachzudenken oder einerseits darüber nachzudenken okay was hat mich jetzt quasi emotional niedergedrückt?

00:06:29: Oder warum festelt mich das so emotional?

00:06:31: und abgesehen von dem was der Film kann also dass er natürlich alle sensormotorischen Gegebenheiten in uns ansprechen kann, aber andererseits dass er mich dann auch zum Nachdenken bringt und da kommt wirklich wieder diese Metaebene ins Spiel.

00:06:45: Wo ich mir denke es ist ein ganz wichtiger Film um zu hinterfragen also die Errungenschaften, die wir sozusagen an die Wir-Glauben die wir erreicht haben zu meinen das die schon sehr oft und den anderen Ländern oder auch im eigenen Land immer wieder infrage gestellt werden.

00:06:59: und auch wenn man an LGBTQI plus Rechte denkt dass die in Europa wieder infrage gestellt werden und durchaus auch in Bedrohung sind, also das wäre auch was, was ich davon mitnehmen würde.

00:07:11: Also insofern finde ich diese Vielbite-Movies gar nicht so sehr vielbite Movies sondern eher Movies, die unangenehme Dinge quasi zum Ausdruck bringen und auch wenn ich jetzt an Hanne gedenke oder die Neunziger und die Zweitausenderjahre, also vieles, was gesellschaftlich quasi noch repressed war verdrängt worden ist, also einerseits auf die Leinwand bringt wie diese Verdrängung auch funktioniert aber dann andererseits wieder im Publikum halt dieses Unangenehme erzeugt und dann auch die Möglichkeit gibt zu hinterfragen okay warum war das jetzt unangenehm?

00:07:40: Also was bedeutet es für eine Gesellschaft oder eine Gemeinschaft?

00:07:45: Das Lustige ist ja dass Markus Schleinzer der Regisseur tatsächlich ein Hannike Schüler ist wenn man so will.

00:07:50: Er hat eng mit Hannike zusammengearbeitet.

00:07:52: Es gibt aber dann doch einen wesentlichen Unterschied.

00:07:54: Agenz sind dazu was Claudia gesagt hat, dass Harnäcker ja immer von Figuren erzählt hat oder erzählt die eigentlich Produkte ihrer sozusagen sozialen Umstände Sinn.

00:08:05: Das ist Rose in gewisser Weise auch.

00:08:07: Aber Rose hat die Agenda etwas zu verändern.

00:08:10: Rose hat eine Möglichkeit Allianzen einzugehen.

00:08:13: Rose hat sozusagen In sich drinnen das Begehren Die Dinge anders zu gestalten und das ist finde ich ein wesentlicher Unterschied.

00:08:21: Das ist gar nicht zu viel Bad, oder muss man sagen?

00:08:25: Genau.

00:08:26: Man muss auf den Begriff gar nicht so rum erhalten und ich finde ihn auch gar nicht schlecht.

00:08:29: Es ist ja gut wenn das Österschiff Kino in Branding Hard funktioniert.

00:08:32: Das zeignet die Dinge aus im Vergleich zur anderen.

00:08:37: Aber viel Bad ist natürlich einfach zu allgemein um alles zu beschreiben.

00:08:41: Es gibt aber eine andere Sparte, die könnte man... Viel gut ist vielleicht zu übertrieben.

00:08:47: Zu wenig geradezu,

00:08:50: zu wenig!

00:08:51: Das ist ja Kabarettfilm und auf dem Sektor tut sich viel weil ich glaube das sind die Publikumslieblinge wie die Leute ins Kino bringen und da haben wir eben Kabarettisten wie Josef Harder Thomas Stipsitz oder zuletzt Der mega-erfolgreiche Weihnachtskomödin aufputzt ist mit dem Gary Seidl.

00:09:10: Solche Publikumslieblinge findet man im Diagonale-Programm eher selten, warum ist es so?

00:09:16: Da muss ich gleich Nein sagen!

00:09:18: Ist nicht so... Die

00:09:19: Diagonalis auch lustig!

00:09:20: Die Diagonale ist sogar sehr lustig, also klar, ich sehe ja große Komödin-Fans und haben letztes Jahr zum Beispiel ein Programm zur Tiere gemacht, ein historisches Programm.

00:09:29: da ging's um viel mehr aus den achtziger Jahren.

00:09:32: Aber abgesehen davon die Publikumslieblinge, also Josef Hader war immer auf der Diagonale.

00:09:37: Wir schätzen ihn sehr.

00:09:38: es ist nicht nur lustig sondern auch sehr gescheit und ein vor allem sehr politisch erlörter Mann.

00:09:43: Wir haben die Filme gezeigt mit Freude.

00:09:46: Stiebssitz war mit einer ORF-Premiere letztes Jahr erst auf der Digonale.

00:09:51: Also die Positionen sind vorhanden und wenn ich gleich vielleicht einen Bezug oder eine Brücke zur Gegenwart bauen kann wir haben dieses Jahr zwei Österreich Prämieren bzw sogar einer von den Weltprämierern Broad Comedy Sin, AMS von Sebastian Braunheis.

00:10:06: Ein Film mit einem großen Cast wo es um Arbeitslosenbezieher geht die ihre Mühen mit der Bürokratie sehr erfindungsreich umsetzen.

00:10:16: also die zitiert eine gute Komödie die auch sozialkritisch ist und wir haben das Stories von Abu Bak Shafdi einen ägyptischen österreichischen Regisseur Der ist eine klassische Culture-Clash-Comedy, die eben auch sehr gewitzt mit so Seritypen verfährt.

00:10:35: Also das ist schon Teil des Programms!

00:10:37: Ich kann dem gar nicht zu viel hinzufügen – ich glaube es geht uns schon um die Sichtbarkeit von Filmen, die jetzt keine so großen Kinoerfolge sind oder wo's klar ist, die werden Erfolge im Kino feiern und ja vielleicht auch andere Art des Filmemachens, dass trotzdem Komöden hervorbringen kann da eher mehr Aufmerksamkeit zu geben.

00:10:56: Ein weiterer Schwerpunkt auf der Deonale ist immer der Dokumentarfilm.

00:11:01: Der Dokumentarfilm, der österreichische, ist international auch sehr renommiert hat auch eine sehr interessante Filmsprache oder Dokumentarpilmsprache hervorgebracht.

00:11:10: aber in den letzten Jahren würde ich sagen meine Beobachtung ist das mit Filmen wie zum Beispiel Austro-Schwarz von Hamot Kanon mit Mataro oder Olga Kozanovic, noch lange kennende Lipizana sich eher spielerische Elemente und Identitätsfragen, migrantische Fragen hineingeschlichen haben in den Dokumentarfilmen.

00:11:32: Würdet ihr sagen dass hier eine neue dokumentarische Sprache gefunden und ausprobiert wird?

00:11:39: Und wo sind denn die Verbindungslinien zur Tradition?

00:11:43: Ich habe da ganz viele Notizen gemacht auch dazu aber es ist Ich glaube, es ist tatsächlich beides.

00:11:48: Einerseits gibt's natürlich Verbindungslinien zu der kommentarischen Tradition also weil ich glaub' dass diese Frage nach der Identität in ganz vielen Filmen behandelt wird und auch verhandelt wird.

00:12:00: Also eins unserer historischen Programme da geht zum Dokumentarfilm in den neunziger Jahren Weil wir finden das der Dokumentarfilm zu dieser Zeit auch formal verschiedene Dinge ausprobiert die davor nicht so präsent waren also sich an bübrigen Erzählformen probiert, versucht essystische Elemente hineinzubringen.

00:12:18: Aber dass schon auch Traditionen sind die vielleicht nicht so prominent waren aber durchaus da waren.

00:12:23: und ich glaube in diesen, in den neunziger Jahren im Dokumentarfilm geht's genauso sehr um Verhandlung von Identität.

00:12:28: und zur Frage was ist die österreichische Identität?

00:12:30: Was hat einerseits dann mit den Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs unter Nazizeit noch immer zu tun also Waldheimer Fähre und so war ja erst dann in den späten achtziger jahren eigentlich Und andererseits schon auch mit Fragen nach der Gegenwart, also was jetzt beispielsweise Arbeiterinandschaft betrifft und so den Niedergang der SPÖ.

00:12:49: Das ist auch wieder eine Nachwirkung von den Siebziger-und Achtzigerjahrenis aber dann auch erneut in die Migrationswelle durch die Balkankriege.

00:12:57: Und das ist ja interessant weil wir dann sozusagen die nächste Generation sehen.

00:13:00: Also die dann wiederum fragt nach der österreichischen Identität und was bedeutet es hier zu leben?

00:13:05: Aber keine Staatsbürgerschaft zu haben wie Olga Kosanovic.

00:13:08: Und ich meine das neue dran sind tatsächlich, wie du es schon gesagt hast diese spielerischen Elemente oder Elemente die vielleicht unerwartet sind.

00:13:16: Ich würde sie eher surreal poetische Elemente nehmen, die da hineinkommen.

00:13:20: also bei der Olga's sind das dann so performative Dinge?

00:13:23: Sie setzt sich auch oft selber ins Bild davor vielleicht noch nicht so war.

00:13:27: Und bei Mütter Matara und Helmut Karna sind es die Kinder, die hineinkommen, die sich sowas wie eine utopische Traumwelt erdenken dürfen das auch kombiniert ist mit Animationen also der Elemente, die man jetzt nicht unbedingt im klassischen Dokumentarfilm was immer aus dem heißen Markt erwarten würde.

00:13:44: Dominik habt ihr Beispiele aus dem Dokumentarfilmprogramm?

00:13:48: Die du besonders spannend findest?

00:13:50: Aus sehr retro will ich mich jetzt besonders interessieren

00:13:53: Aus der Retro, auch in der RetRO.

00:13:56: Vorwärts, den Claudia schon umrissen hat von Susanne Brandstedt ist eine Trufeihe die den Wahlkampf der SPÖ in der Leopoldstadt, also zweiter Wiener Gemeindebezirk nochmal mitvollzieht mit vielen bekannten Politikerinnen wo ganz viele Themen auftauchen, die heute noch virulent sind.

00:14:15: Da geht es schon damals um die Frage, wie man mit der sogenannten Ausländerfrage umgeht.

00:14:20: Es gibt einen großartigen Auftritt von Helmut Zieg, der sich ein jungen vietnamesischen Buben schnappt, der selbst kein vietnameesisch mehr spricht, um ihn sozusagen so als neues Wiener Paradesubjekt irgendwie in die Menge zu halten etc... Es gibt aber auch viele Filme, die wir zeigen.

00:14:38: Die sich mit den Jugoslawien Krieg befassen.

00:14:41: Nicolas Geyerhalter das Jahr nach Täten.

00:14:44: So eine sehr umfassende Studie des Lebens am Land nach dem Kriegen und den Zerwürfenissen in der Bevölkerung oder auch kleinere Filme wie Traga Liliana von der Nina Kusturica.

00:14:56: So ein, glaube ich, dreißig-Minütter-SE-Film, Brieffilm, der sehr schön davon erzählt... wie Nina mit ihrer österreichisch-possnischen Identität den Problemen, die sie dabei hat verfernt.

00:15:09: Und das ist so eine Brücke finde ich weil du das erwähnt hast.

00:15:11: Das ist glaube ich tatsächlich ein Novum dass es immer mehr postmigrantische Positionen im österreichischen Kino gibt was wir als große Errungenschaft sehen.

00:15:21: auch heuer wieder haben wir zwei neue Filme im Programm mehr wahrscheinlich, aber zweitig

00:15:26: jetzt

00:15:26: mal hervorheben möchte von Tolga Karaslan.

00:15:31: Der hatte vor zwei Jahren einen Kurzfilm und jetzt seinen ersten Langfilm wo es um seinen türkischen Vater geht der nach einem langen Arbeitsleben auf eine invaliden Pension hofft und da durch die Mühlen der Bürokratie geht was aber auch ein Film ist der sehr schön zeigt wie dieser Vater selbst sowas wie eine hybride identität angenommen hat in österreich wo er so lange gelebt hat dass er sich eigentlich schon als österreicher sieht.

00:15:57: das ist ein film der mich auch irgendwie einen eigenen vater erinnert hat der eigentlich dann mehr österreichers schon war als alles andere ja als iraner der ursprünglich mal war oder als us irana wo der rest der familie lebte.

00:16:11: und dann haben wir zum spiel auch den siegerfilm von saprücken jola vicerec Die noch unbekannten Tage.

00:16:19: Jola ist wiederum die Tochter eines polnischen Paares, das nach Österreich geflohen ist und sich in dem Film nochmal mit ihrer Herkunft beschäftigt um den Jamuen und Widerständen, die die Familie in Österreich erleben musste.

00:16:34: Ich mag noch einhaken weil du gerade Kund getan hast dass du iranische Herkünfte bist.

00:16:39: Gerade auf der Berlinale zum Beispiel war ein Riesenthema wie die aktuellen Konflikte in der Ost aber auch im Iran Verhandelt werden im Festival und in den Firmen, habt ihr dazu eine Position oder Filme die dieser Themen aufgreifen?

00:16:58: Natürlich einen iranischen Film im Programm der sehr interessant ist weil er eigentlich so ein Atom-Movie ist.

00:17:08: Und quasi das Aufwachsen der Schwestern des Filmemachers mit begleitet zeigt, wie sich quasi die politische Prägung der Schwestern mit der Zeit verändert und wie sehr sich sie wiederum unterscheidet von der Prägungen der Eltern- bzw.

00:17:28: Großelterngenerationen.

00:17:30: Und diese sind dann am Ende also plötzlich studierende Sinn auch sozusagen am Widerstand auf den Straßen aktiv.

00:17:36: Wir wissen jetzt noch nicht ob Masoud kommen wird.

00:17:39: nach den jüngeren Ereignissen statt das nicht so gut aus.

00:17:42: Wir haben jetzt keinen Film, das liegt aber einfach an der Produktionssituation.

00:17:47: Der sich dizzitiert mit Gaza und Israel und Gaza beschäftigt.

00:17:52: Ich meine in den Stories ist es so ein bisschen der historische Hintergrund also dauernd einer Ostkonflikt in dem Fall halt von Ägypten aus gesehen

00:17:59: ja Und bietet ihr den Filmschaffenden sofern sie kommen auch eine Bühne ihrer politischen Meinungen kunst zu tun oder wie geht ihr damit?

00:18:08: Naja, eine Bühne.

00:18:09: Also wir laden sie ein, so einerseits denke ich sprechen wir oder haben wir eine politische Haltung über das Filmprogramm dass wir auswählen und andererseits Sie sind eingeladen und wir bieten Ihnen die Bühnen Ihren Film zu präsentieren und wenn Sie das mit einem Statement verbinden werden wie Sie nicht censurieren.

00:18:24: also das ist ganz klar weil ich finde es... Also ein schlechtes Signal oder das falsche Signal zu sagen, eine Festivalintendanz muss sozusagen die politische Einstellung ihrer Gäste auch überprüfen bzw.

00:18:36: zu einem gewissen Grad weiß man ja auch wenn man einlebt und wer kommt?

00:18:40: Es gibt einen klaren Rahmen und der Rahmen ist die Meinungs- und Kunstfreiheit in der wir sozusagen positionieren als Festival mit einer britischen Öffentlichkeit unter Anwesenen wie es so schön heißt.

00:18:54: Da ist alles möglich, was nicht gegen das Gesetz verstößt.

00:18:57: Insofern haben wir uns auch mit Trisha Tuttle der Berlinale Leiterin solidarisiert weil sie aus unserer Sicht keine Fehler gemacht hat sondern ganz einfach das Festivalkonzept umgesetzt hat.

00:19:09: und da sieht nun mal vor dass es einfach viele Stimmen gibt die auch unter provokant sein können.

00:19:15: Die muss man ja auch nicht teilen aber man muss den Raum sozusagen gewähren um diese Positionen überhaupt erst in den Raum stehen zu können.

00:19:24: Insofern ist diese Art von politischer Einflussnahme, die in Deutschland da jetzt zumindest ansatzweise passiert abzulehnen.

00:19:31: Weil wenn wir sozusagen das nicht mehr haben diesen Raum indem wir uns frei äußern können, das rüttelt dann unser demokratisches Selbstverständnis.

00:19:39: Und ich fand diesen Brief auch sehr gut, muss ich sagen, weil sie das Problem auch versucht hat bis zu einem gewissen Grad Also, sie hat es nicht anders geframed.

00:19:49: Aber ich finde, es gibt einfach viele Komponenten die jetzt schwer machen sozusagen das Problem auch in seiner Komplexität oder den Konfliktgaser Israel in einer Komplexkeit zu behandeln, dies aber wert wäre sozusagen in dieser Komplexigkeit doch zu belassen.

00:20:01: und auf dass Sie das mal von einem Brief auch eingegangen haben.

00:20:04: also das fand ich schon ein sehr gutes und ein sehr starkes Statement und hat im Endeffekt auch ihre Gäste geschützt.

00:20:11: sie als Gastgeberin so sagen okay Sie müssen sich jetzt auch nicht zu jeder Frage und zu jeder Situation äußern.

00:20:17: Und sie können auch ihre Arbeit sozusagen dafür sprechen lassen, also das finde ich auch wichtig, das nochmal zu betonen.

00:20:23: Dieter Koss liegt der frühere Berlinale Leiter hat ja jetzt sich auch noch mal dazu geäußert und es ist ihm recht zu geben wenn er sagt dass... die Politik mit diesem Schritt, die Berlinale bereits massiv geschädigt hat.

00:20:35: Weil sich natürlich sehr viele Filmemacherinnen am Ende des Tages überlegen werden ob sie dieses Festival weiterhin unterstützen und ihre Filme dafür hergeben wenn die Dinge dann so schief sag ich mal oder so polemisch oder polarisierend diskutiert werden.

00:20:50: das ist halt auch eine Kluft in Deutschland zwischen sozusagen einer internationalen Perspektive und einer lokalen Perspective die sehr auseinander klafft welcher Tatl in dem Fall, die sehr versiert ist.

00:21:04: Ist es ganz schwer diese Kluft zu schließen zwischen diesen beiden sozusagen historisch gewachsenen Positionen zu Israel?

00:21:12: Aber findet das tatsächlich statt dass sich also Gästefilmschaffende schon überlegen gehe ich da hin oder soll ich lieber fern bleiben weil ich mir das nicht mehr antun will?

00:21:22: Also im Kleinen gab's diesen sozusagen Konflikt bereits mit Oberhausen wo sich der Leiter damals sehr stark quasi pro-israelisch positioniert hat, was dann dazu geführt habe das ganz viele Einreichungen zurückgezogen worden sind.

00:21:36: Und im Fall der Berlinale war es jetzt auch tatsächlich so dass Eka Chatak der Gewinner des Gordon & Berne gelbe Briefe da hat auch tatsächlich gesagt sollte Tricia Tatl abgesetzt werden oder zurücktreten würde er nie wieder in den Film bei der Berlinane einreichen was sicher ich meine.

00:21:55: Bewegungen um Deutschland zu boykottieren an der hinsicht gibt's ja schon länger kulturell wegen der Haltung zu Israel, aber zurück zur Diagonale.

00:22:08: Stimmt!

00:22:10: Genau was ich mich gefragt habe wegen dieser Bilder die auf der Berlinale entstanden sind mit den vielen Flaggen palästiner Flagen und dem Palästina-Tüchern.

00:22:20: Flagge bekennen auf der Bühne?

00:22:22: wäre das etwas was ihr grundsätzlich egal?

00:22:26: welche Flagge Würdet ihr das unterstützen?

00:22:29: oder würdet ihr sagen, wir wollen lieber keine Nationalflagen auf unseren Bühnen?

00:22:34: Also ich glaube man muss das sozusagen spezifisch betrachten.

00:22:37: Also ich glaub es also keiner möchte dass es wie im Fußballstadion ist, dass man auf einem Filmfestival plötzlich irgendwie mit Wimpern und Fahnen... Und tröchen!

00:22:48: Und marschieren sehr gut!

00:22:49: Genau!

00:22:50: Oder bengalische

00:22:51: Feuer in

00:22:52: den Sinn.

00:22:52: Ja genau

00:22:53: und Gesänge immer

00:22:55: weiter.

00:22:57: Umgekehrt ist dieses inkriminierte Foto, das es gab von Tricia Tuttle und dem palästin-einsischen Filmemacher Usus auf jedem Festival.

00:23:07: Das sich eine Direktorin mit dem Team fotografieren lässt und sie wird in dem Moment wo sie sich fotografieren lassen nicht verhindern können dass diese Fahne ausgerollt wird.

00:23:18: Ich denke auch, dass es eben tatsächlich ein unterdrücktes Volk wie das palästinensische natürlich mit größeren Ambitionen und mit größerem Druck hinhergeht, das überhaupt zu wollen.

00:23:29: Also das würde möglicherweise das ein kurdischer Filmemacher noch machen wenn man jetzt an Roshawa denkt der andere Völker denen sozusagen die Eigenstaatlichkeit abgesprochen wird wo die Fahne ein Symbol des Widerstands ist.

00:23:45: aber Die Antwort ist wahrscheinlich am Ende genau die gleiche, die ich schon gegeben habe.

00:23:48: Dass man diesen Raum gewährt und gewähren muss auch wenn man sozusagen die Symbolik teilweise nicht teilt dann ist es trotzdem okay weil er sich ja nicht gegen das Gesetz verstößt.

00:23:58: Und

00:23:59: die restlichen Flaggen überlassen wir dann dem Song Contest?

00:24:02: Ich glaube da gibt's

00:24:05: genug!

00:24:07: Apropos Song Contest, nein nicht apropo Song Contests sondern apropos ORF.

00:24:12: Der ORF ist ja auch immer vertreten mit diversen Prämieren so auch heuer.

00:24:16: wir haben heuer eine Premiere von Kurt Wien Ayub's Too Hot To Drive und Andreas Bohaska die Kudi Weint oder Miriam Ungermitt und Ohne Simone.

00:24:29: Wie präsentiert sich der ORF eurer Meinung nach bei der Diagonale?

00:24:34: Ich finde, er präsentiert sich einerseits als Konstante.

00:24:37: Also dass schon auch konstant produziert wird.

00:24:39: Das können wir dann hinterfragen ob das nicht immer noch zu wenig ist, auch wenn konstant und was produziert werden.

00:24:45: Aber was natürlich interessant ist es, wenn die Filmemacherinnen, die man jetzt von den eigenen Projekten kennt hier mal in andere Fälle rausgehen können sozusagen andere Dinge drehen können also das ist schon interessant und Kurt Winn zum Beispiel dann eine Web-Serie dreht.

00:25:00: Also wir zeigen dann alle Folgen dieser Web-Serien, wo es um eine Fahrschülerin und den Fahrlehrer geht und dass dann teilweise absurd komische Situationen sind.

00:25:08: Und sie sich da tatsächlich ins komediantische Fach wagt bzw.

00:25:13: glaube ich war das in ihren Filmen immer auch subkotan dar.

00:25:16: Ist der Dave der Fahrleher?

00:25:18: Ist er der Fahrlerer?

00:25:19: Nein.

00:25:20: Er schaut ihm glaube ich nur sehr ähnlich...

00:25:22: Ich dachte, ich hätte auf dem Foto den Dave entdeckt.

00:25:25: Der Dave fährt?

00:25:26: Da fährt er ja auch mit in einer Folge, aber es ist eine Fallerreihe.

00:25:31: Genau.

00:25:32: Aber das

00:25:33: wird übrigens

00:25:34: die Eröffnung

00:25:35: moderieren.

00:25:36: Oh!

00:25:36: Das ist nicht der Dave, sondern

00:25:37: ein Scheit, wie du dich

00:25:38: moderierst.

00:25:39: und Gottes Willen.

00:25:41: Er wird glaube ich

00:25:42: nicht

00:25:43: als Dave verraten, sondern als David scheinen.

00:25:45: Seid ihr euch so

00:25:46: sicher?!

00:25:47: Das weiß man nicht.

00:25:48: Genau, das kann

00:25:49: er nicht.

00:25:49: Aber

00:25:49: das heißt es ist heute noch in Besprechung.

00:25:51: Okay alles klar!

00:25:52: D.h.,

00:25:53: das ist eine Web-Serie die auch im ORF niemals im Fernsehen zu sehen sein wird oder schon auf?

00:26:00: So

00:26:00: haben wir das verstanden.

00:26:01: ja.

00:26:02: Ja

00:26:03: genau.

00:26:03: Das ist doch besonders.

00:26:05: Das hat's bis jetzt

00:26:05: glaube ich gar nicht so oft

00:26:07: gegeben.

00:26:07: Es wurde

00:26:07: auch gleich eine zweite produziert.

00:26:09: Sind auch

00:26:09: die Folgen so cool dass sie sozusagen für Web dann nochmal Konsumerabler erscheinen.

00:26:14: Das sind glaub' ich je...

00:26:19: Die beiden anderen Filme, Andreas Vochaska.

00:26:24: Was ist das?

00:26:24: Das ist wieder einer der sich in die Krimis-Serie oder in diese Krimi-Reihe an Krimistie produziert werden einfügt und mir ja im Unger ist tatsächlich eine Komödie also so ein bisschen an Rosenkrieg gemahrene Komöde wo es um Irrungen und Wendungen mit einem Paar geht dass ich auseinandergelebt habe.

00:26:40: Es sind schon ganz drei unterschiedliche Produktionen.

00:26:44: Ich muss jetzt noch mal auf die Flaggen zurückkommen.

00:26:45: Ihr habt nämlich eine isländische Position, den ich jetzt aussprechen muss.

00:26:51: Linus Palmason?

00:26:52: Wie kommt ihr dazu einem islendischen Regisseur einer Position zu widmen?

00:26:58: Also Lino wird hoffentlich nicht eine Farme ausrollen wenn er

00:27:02: die

00:27:02: Masterclass bestreitet.

00:27:06: Die eine Antwort ist wir sind ja angetreten vor drei Jahren mit dem Vorhaben auch die internationale Anbindung der Diagonale zu stärken.

00:27:18: Das ist etwas, was wir als Idee bzw.

00:27:21: Begehren aus der Branche aufgenommen haben und was uns selbst ein Anliegen ist das österreichische Kino stärker in einem internationalen Kontext zu betrachten.

00:27:32: Transnational zu agieren weil das Nationale ohnehin etwas ist was in Zeiten eines geänden Europas zu hinterfragen ist, es sozusagen ständig auch Einflussnahmen gibt etc.

00:27:47: Zu Lino selbst sind wir gekommen weil wir uns sozusagen immer Leute suchen die wir höchst besonders finden.

00:27:55: erst ein Filmemacher der einerseits Spielfilme dreht andererseits auch bildender Künstler ist zwei Positionen die sich sozusagen in den Filmen auch immer wieder treffen und begegnen.

00:28:06: also es gibt von ihm auch experimentellere Kurzfilme die wir zeigen oder anderen.

00:28:10: sein jüngster film Ein Schantagfilm, ein sehr ungewöhnlicher Schantagefilm der in San Sebastian Premiere hatte.

00:28:16: Er ist mittlerweile international wirklich eine Größe.

00:28:19: Seine Filme sind in Karn präsentiert worden und werden weltweit gezeigt.

00:28:22: Sie sind sehr stolz darauf dass er nach Graz kommen wird und hier auch eine Masterclass halten wird.

00:28:27: Und ja also seine Filmen sind unglaublich bildstark.

00:28:31: sie sind stark mit der Landschaft dem Kulturraum Island verwoben.

00:28:35: Man könnte fast sagen, es ist eine Seelenlandschaft, zugleich sind die Filme aber auch irgendwie leicht und surreal durchsetzt und behandeln nicht zuletzt Alltagsfragen.

00:28:46: Der jüngste Film der jüngsten Spielfilmen The Love That Remains ist ein Film über eine Familie, die auseinandergegangen ist, aber doch immer noch... sehr eng miteinander verwoben ist.

00:28:57: Das Tolle daran ist, dass auch wirklich jeder Position in der Familie eine eigene Form von Autonomie gewährt inklusive den Kindern wodurch er sich absetzt und so filmen die quasi Trennungs-Szenarien als psychologischen Krieg inszenieren.

00:29:11: also es ist ein Film der eigentlich sehr harmonisch ist in seiner Differenz.

00:29:16: genau jetzt habe ich hier schon einiges gesagt.

00:29:18: Auch interessant ist natürlich, dass Island ein noch kleineres Land ist als Österreich und damit auch sozusagen angewiesen ist, Kroproduktionen durchzusetzen.

00:29:28: Und da nochmal anders funktioniert das Österreich weil sie sehr stark über den skandinavischen Raum produzieren.

00:29:34: Da bieten sich natürlich auch Vergleichsmodelle an.

00:29:37: Die andere Position hebt die Experimentalkünstlerin Billy Royce aufs Protest, welche Rolle spielt der Experimentalfilm für Österreich früher und heute?

00:29:58: Eine sehr breite Frage ist, und andererseits natürlich total interessant.

00:30:02: Und einerseits ist der Experimentalfilm eine total reiche Tradition in Österreich und auch international auf Filmfestivals immer wieder sehr erfolgreich.

00:30:11: Bei der Berlinale gab es ja nicht nur einen großen Erfolg für die Langfilme, die ausgewählt worden sind.

00:30:15: Sondern auch für die vielen Kurzfilme und unter anderem eben Johann Lurwskurtzfilm.

00:30:20: Sie grüht früh auf oder Belinda Kassem-Kaminski, die in den experimentelleren Schienen, würde ich jetzt mal sagen vertreten waren.

00:30:27: Also insofern gibt's da diese hohe Aufmerksamkeit oder auch diese hoher Anerkennung für den Experimentalfilm.

00:30:33: Ich würd mich aber trotzdem dagegen verwehren zu sagen dass die Tradition des Experimentalfilms allein das innovative Kino ausmacht.

00:30:39: also bei uns... Was wir das Genre Innovatives Kino bezeichnen vereint, einerseits Experimentalfilmen der tatsächlich auch aus so einer analogen Tradition herkommt.

00:30:49: Also mit analogem Film zu arbeiten.

00:30:50: es gibt eine Renaissance diesbezüglich und immer mehr jüngere Filmemacherinnen arbeiten damit.

00:30:57: Es gibt aber auch viele andere Positionen, die dahin kommen.

00:31:00: Zum Beispiel Videokunst.

00:31:02: und was Videokuns, die in den Sechziger-Siebzigerjahren begonnen hat sich explizit gegen filmische Traditionen zu stellen also das spielt da auch mit es kommt hinein der feministischen Hintergrund, der immer diese Videokunnst in ihren frühesten Ansprüchen begleitet hat.

00:31:18: Es ist Animationsfilm, deren dieses innovative Kino hineinspielt.

00:31:22: Also man mag den Begriff sozusagen hinterfragen.

00:31:24: Was bedeutet innovativ in dem Zusammenhang?

00:31:27: Aber es vereint schon ganz viele Ansätze, ganz viele Genres und ich glaube ist auch ein wichtiges Feld um sozusagen zu schauen was der Nachwuchs macht, der vielleicht andere ästhetische Traditionen oder überhaupt andere äesthetische Formen ausprobiert die vielleicht dann erst in fünf Jahren oder in zehn Jahren in sowas wie den Mainstream- oder lange Formate übergehen.

00:31:50: also insofern finde ich, ist es auch ein wahnsinnig spannendes Feld und immer noch ein sehr spannendes.

00:31:55: Und Billy Royce kommt eben nicht unbedingt von dieser Experimentalfilmtradition sondern tatsächlich der Videokunst her oder von einem Umgehen mit einem anderen Medium, mit dem Medium Video zuerst analog daneben digital und um das Interessante Musik-Performance.

00:32:11: Also das sind so die anderen Komponenten und das finde ich auch ist das Interesse oder finden wir das Interesante in ihrer Position?

00:32:18: Dass es sich nicht so leicht auf eins beschränken lässt und dass sie mit diesen unterschiedlichen Komponenten auch ein spannendes und interessantes Universum oder sowas wie einen Mikrocosmos schaffen kann.

00:32:30: Das ist für mich auch ein Kennzeichen der Diagonale, dass man wirklich so wahnsinnig viel entdecken kann.

00:32:37: Gerade in diesem innovatives Kinobereich und im Kurzfilmbereich.

00:32:40: Also Filme und Filmreihen entdeckten kann, die man sonst nirgendwo sieht.

00:32:45: Innovatives Kino, die Kurzfilme rein – das sind einfach wahnsinnige spannende Programme, die er da zusammengestellt hat.

00:32:52: Und einen Festival zu karatieren ist ja auch wirklich eine Entdeckungsreise durch den Status quo des Films.

00:32:59: Was hat euch denn heuer besonders überrascht oder gab es besondere Entdeckungen, die ihr hervorheben möchtet?

00:33:06: Überrascht.

00:33:10: Es gibt so viele Überraschungen...

00:33:13: Ich weiß nicht ob es Überraschnungen ja schon, ich meine eines der Dinge, die uns tatsächlich überrasacht haben aber das sind die Produktionssituationen weil wir wahnsinnig viele Dokumentarfilmeinreichungen hatten Also dass der Dokumentarfilm gerade sehr bummt, das war nämlich letztes Jahr schon so und heuer genauso.

00:33:29: Ich fand eher dann das Kontinuum überraschend einerseits an dieser Menge an Dokumentarfilmen andererseits auch, dass sie sich wiederum sehr stark mit dem Kehrthema beschäftigt haben.

00:33:39: also das ist ein Thema, das uns glaube ich seit unserer ersten Diagonale begleitet dass der Blick auf Kehrarbeit geleistet wird.

00:33:45: Wer leistet die Arbeit?

00:33:47: Wie wird sie geleistelt, wie kommt es in einer herkömmlichen Familienstruktur da durch zu Verschiebungen und wie ändert sich das Eltern-Kind-Verhältnis dadurch?

00:33:58: Da gibt's mehrere Filme, die das behandeln.

00:34:00: Dominik hat schon vorher angesprochen vom Tolga Karas Landefilm über seinen Vater.

00:34:04: Dann gibt's von Vicky Kühnen einen Film, der auch autobiografisch ist.

00:34:08: Mein halber Vater genau ... Also das ist immer noch ein Thema, der sehr präsent ist und das glaube ich auch nicht so schnell weggehen wird.

00:34:15: Weil da viele Dinge ungeklärt sind und viele Fragen im Raum stehen.

00:34:20: Ich glaube auch, dass es sowieso etwas was man irgendwie am Anschluss an Claudius-Dalegung, Analyse des experimentellen Kinos oder innovativen Kinos weiterführen kann, das einen immer wieder überrascht und auch dieses Jahr wieder verarscht hat die Wendigkeit einzelner Positionen innerhalb sozusagen der... Gattungen, also es gibt eine Reihe von Hybriden-Positionen und ich glaube das Hybridekino ist tatsächlich etwas was sehr spezifisch für Österreich.

00:34:44: Was meinst du mit Hybridenkind?

00:34:46: Hybrid sozusagen die Durchkreuzung von dokumentarischen Fiktionalen eben auch manchmal experimentellen Strategien in einem Film ohne dass man dann so klar weiß wo würde man den film tatsächlich jetzt irgendwie hintun?

00:34:59: wir haben zum Beispiel von der Magdalena Kmilievska einen film Teresas Körper Der sicher ein Highlight dieses Jahr ist, der jetzt auch in Saarbrücken den Regiepreis bekommen hat.

00:35:10: Den zeigen wir jetzt im Spiel.

00:35:16: Man kann da aber auch

00:35:17: den innovativen

00:35:18: Bereich zeigen weil er ein Film ist, das sozusagen eine Familienaufstellung es geht um ihre Mutter und dem psychischen Leidensdruck ihrer Mutter die Aufarbeitung der Familiengeschichte und der Autorität des Vaters gelitten hat, in dem Fall des Ehemannes.

00:35:36: Der macht das irgendwie sehr ungewöhnlich und sehr klug der Film.

00:35:39: Und so quasi dieses Gattungsübergreifende gibt es ganz oft.

00:35:44: Anderes wäre Angelika Reitzer die bei meines Schriftstellerin kennt, die jetzt einen Kurzspielfilm gemacht hat nachdem sie vor zwei Jahren ein Dokumentarfilm gemacht hatte Das Höhenphänomen heißt Es ist einer meiner persönlichen Favorites, ein sehr lyrischer Film der zugleich aber auch politisch ist.

00:36:03: Es ausgeht von seiner psychischen Anomalie dass man gerne von Dingen von Orten runter stürzen möchte und das verbindet sozusagen mit so einer politischen Taxonomie also dieser Fatalität des Augenblickes in der wir uns gerade befinden mit den vielen Kriegen etc.

00:36:20: Und innerhalb der Dokumentarfilme gibt es dann eben auch sehr viele Positionen die da nochmal sehr wendiger gieren.

00:36:29: Wir müssen leider auch ein bisschen über den schnöden Mamon kommen, wenn wir nicht drum herum.

00:36:35: Es ist ja nicht nur bei den Filmförderungen beim Filmfestival sind die Budgetkürzungen gemacht worden und man ist davon betroffen und das hat Konsequenzen.

00:36:44: wie schafft ihr es in diesem Sparklima noch ein anständiges Programm auf die Beine zu stellen?

00:36:51: Also einerseits hatten wir, das geht jetzt vielleicht etwas ins Detail aber es ist tatsächlich so.

00:36:56: Es geht ja immer um dieses Zusammenspiel zwischen den Gebietskörperschaften, also Landsteuermark statt Graz und dem BMW KMS Und wir hatten sozusagen noch eine gute Runde, was das Land betrifft und die Stadt.

00:37:08: Und haben diese Förderverträge schon letztes Jahr abgeschlossen.

00:37:11: Und sind da noch relativ gut bedacht worden?

00:37:14: Wenn man jetzt bedenkt, dass sich Preissteigerungen, Inflation usw.

00:37:18: halt alles teurer werden lassen, dann ist es im Endeffekt keine wirkliche Erhöhung.

00:37:22: Aber wir sind hier noch relativ aufgestellt.

00:37:24: Was das Bundesministerium betrifgt, kommen wir in den nächsten Förderrunden.

00:37:28: Das wird sich zeigen.

00:37:29: bisher ... da Einsparungen getätigt werden, aber wahrscheinlich schon in einem höheren Maße.

00:37:33: Weil das quasi die Devise ist ja in allen Einrichtungen sozusagen zu sparen und ich meine bei uns wir werden schon in den nächsten Jahren schauen müssen so zu sagen wo wir Einsparung treffen können also das

00:37:46: entstehen wenn die Hauptkosten bei einem Festival Tatsächlich

00:37:50: beim Personal, also das ist quasi glaube ich in jeder kulturellen Einrichtung so und in jeder anderen Einrichtungen dass die Personalkosten die höchsten sind.

00:37:58: Und da auch halt bis zu einem gewissen Grad nicht... Also schon aber man will ja auch quasi faire Löhne zahlen oder einigermaßen faire Löne zahlen und er hat dann halt auch eine Verpflichtung dazu die auch durch die Inflation bzw.

00:38:13: gewissen Grad abzugelten, obwohl diese Abgeltungen wiederum auf der Förderseite nicht stattfinden oder nicht mehr stattfinden?

00:38:19: Dass

00:38:20: so das

00:38:21: Dilemma einfach zwischen einer Färp-Logik, die sozusagen ja auch gebühnlich ist und geradezu gefordert wird und zugleich aber quasi die Budgets in der Regel stagnieren und wenn sie erhöht werden, gerade mal die Valorisierung abfangen und nicht einmal das... Was vielleicht wichtig ist in dem Kontext noch zu erwähnen, dass jetzt gerade ja eine Streaming-Abgabe im Raum steht.

00:38:42: Also als nächstes sozusagen filmförderliches Anliegen das vor allem von der Produktionsseite fassiert wird also die sogenannten Levis und das ist so ein Punkt wo man wirklich darauf behanen muss, dass diese Levis auch den Festivals zugutekommen bzw.

00:38:59: der Kinostruktur selbst weil die Verwertung wie das gerne mal heißt, wo Festivals und Kino eben auch hineinfallen ein ganz wesentlicher Faktor ist um die Filme, die produziert werden eben auch an die Öffentlichkeit zu führen.

00:39:13: Da gibt es auch entsprechende Lobby durch den Filmfestival verbannt aber letztlich ist diese Lobby natürlich viel schwächer als die der Produzentinnen selbst.

00:39:23: also das ist sozusagen etwas wo nicht so ist auch die Presse Gefordert ist auch ein bisschen darauf hinzuweisen, dass es für uns ein ganz wesentlicher Faktor und umgekehrt versucht man natürlich auch im privaten Bereich sich stärker aufzustellen.

00:39:36: Wir haben jetzt auch einen Spendenabsetzmodell.

00:39:37: Es gibt die Möglichkeit oft der Digonale Homepage zu spenden.

00:39:42: wir sind uns bewusst das das immer noch ein bisschen ungewöhnlich in Österreich.

00:39:46: aber es ist einfach ein Faktors und da muss man das Bewusstsein in der Bevölkerung letztlich dafür erst herstellen, dass wenn man einen bestimmten Konten eine bestimmte Öffentlichkeit will eben sie sozusagen auch unterstützen kann.

00:40:00: Also insofern von uns die Aufforderung das zu

00:40:03: tun.

00:40:04: Nein aber das muss schon sagen das Metzenat in einem Tum ist halt noch nicht

00:40:08: so

00:40:09: wirklich verbreitet in Österreich.

00:40:10: also es gibt einfach keine Tradition diesbezüglich und das wird dann auch immer gefordert.

00:40:15: alternative Finanzierungsmöglichkeiten und Finanzierungsformern und Public-Private-Partnerships kennt man ja, aber dass das eben dann auch nicht so leicht ist.

00:40:24: Weil es diese Kultur auch bis zu einem gewissen Grad noch nicht gibt.

00:40:27: Ja, das steht auf einem anderen Blatt.

00:40:30: Es ist dramatisch mehr die Streamingabgabe.

00:40:32: Das ist halt der Punkt.

00:40:34: ich weiß nicht wie hoch rechnet ihr die Chancen aus, dass sowas ehemals kommen wird?

00:40:38: Also meine Gesprächspartnerinnen bei diversen Streamingunternehmen angefangen von RTL plus oder RTL über Netflix und so weiter.

00:40:48: Und sofort auch der URF zum Beispiel, sagen das ist ein absolutes No God es wird nie kommen.

00:40:54: Das sind aber doch schon gewichtige Stimmen und Positionen.

00:40:58: also dass die Levis kommen das offenbar.

00:41:01: ich zitiere jetzt Roland Theichmann österreichisches Filminstitut.

00:41:06: das ist etwas was im Werden ist.

00:41:09: damit rechnet man Das gleiche.

00:41:12: Vizekanzler Babler, der jetzt auch in Berlin war hat das auch sozusagen nochmal gepusht.

00:41:18: Und diese steht ja nicht nur im Regierungsprogramm sondern sie wollen es tatsächlich einfordern.

00:41:24: dass es da den Widerstand bei den Streamers gibt und da unterschiedliche Positionen dazu ist klar ich bin jetzt nicht am Verhandlungstisch Ich kann das nicht richtig beurteilen aber Es wird zumindest von Seiten der Politik bzw.

00:41:36: der institutionellen Vertreter durchaus für realistische eingestufte.

00:41:40: Beziehungsweise sind die verschiedenen Arbeitsgruppen schon dran.

00:41:42: Das mag jetzt nicht so viel heißen, aber ich glaube schon... Also man hört es von der anderen Seite Wirtschaftskammer und so weiter, dass es schon konkrete Pläne zur Ausarbeitung gibt von diesen Gesetzen.

00:41:54: Ich muss auch eine Serienfrage stellen bei der Berlinale.

00:41:57: Gibt's ja mittlerweile einen Serenschwerpunkt?

00:42:00: Serienfestivals gibts in Lille, in Köln und überall auf der ganzen Welt.

00:42:04: Könnt ihr euch vorstellen?

00:42:05: Jetzt haben wir gerade über das Budget gesprochen.

00:42:07: Es könnte eine Rolle spielen!

00:42:09: Du kannst vorstellen, dass ihr sozusagen nach diesem Vorbild auch mal einen Serien-Schwerpunkt macht.

00:42:16: Jetzt gibt es eine Web-Serie.

00:42:17: haben wir gehört oder habt ihr uns erzählt?

00:42:20: Aber kann's auch sowas geben wie einen Serienschwerpunkt bei der Diagonale irgendwann einmal?

00:42:25: Ich glaube es gab immer wieder Serienschwerpunkt kommt darauf an wie quasi groß das Schwerpunkt dann zu sehen ist.

00:42:31: aber letztes Jahr hatten wir eine Serie.

00:42:32: zum Beispiel.

00:42:33: also wir hatten immer wieder ORF-Serien.

00:42:35: unter Sebastian Högling und Peter Schernhuber gab es auch immer wieder Mal Serien, die dann auch so in der Nacht sozusagen uns stopp gezeigt worden sind?

00:42:44: Ich glaube es ist immer eine Frage... Du hast eh das Budget erwähnt.

00:42:46: Es ist auch immer eine Fragen des Rahmens.

00:42:49: also wir stehen im Grunde genommen vor der Situation dass das Produktionsvolumen in den Bereichen, in denen wir traditionell arbeiten so groß geworden ist, dass wir auf vieles auch verzichten müssen obwohl wir im Grunden genommen die Überzeugung hätten, wir könnten quasi den ganzen Tag damit noch fühlen.

00:43:06: Das können wir uns aber natürlich in der Struktur, in dem wir uns momentan bewegen, gar nicht

00:43:10: leisten.

00:43:11: Man kann

00:43:11: ja die Frage eher... Also das sind sozusagen auch politische Rahmenbedingungen.

00:43:15: Aber was das Commitment betrifft zur Serie an sich, da wo sie, sage ich mal selbst innovativ ist, wo sie originell isst und eine Autorenhandschrift oder Autorinnenhanschrift hat Findet sie so z.B.

00:43:31: virtuell in der Bereitsstadt?

00:43:32: Das ist ein

00:43:34: genauer Punkt, ja!

00:43:35: Sind die österreichischen Serien diagonale würdig?

00:43:39: Also ich würde sagen die Web-Serie von Kurt Wiener jubelt seinen sehr gutes Beispiel dafür, dass das auf jeden Fall diagonalwürdig ist.

00:43:46: Mit David Schalco haben wir auch schon geredet damals letztes Jahr ob wir... Einen Art erster, zweiter Teil der Kafka-Serie nicht die ganze zeigen.

00:43:54: Das hat dann aus verschiedenen Ländern

00:43:56: auch

00:43:57: andere Leute mit.

00:43:58: Wann ist der erste Ausstahlungstermin?

00:44:01: Geben dir das vorher frei solche Dinge?

00:44:03: Ja.

00:44:06: Braunschlag

00:44:06: hätte gut gepasst jetzt, weil es kommt irgendwann mal im März.

00:44:10: Die Fortsetzung.

00:44:12: War kein Thema!

00:44:15: So, Budgetkürzungen treffen oft meine Erfahrung nach und an meiner Beobachtung nach Partys.

00:44:22: Und jetzt könnt ihr uns zum Abschluss – weil wir es schon sehr viel über Feme gesprochen haben vielleicht noch auf ein paar Parties hinweisen.

00:44:30: oder Feste die die Diagonale feiert würde mich auch persönlich sehr interessieren.

00:44:35: Die besten Feste sind ja die man dann quasi per Mundpropaganda auf dem Festival erfährt.

00:44:41: Also das muss ich voraussetzen, sie ist einfach so... Das war immer so!

00:44:49: Das wird wahrscheinlich immer so sein.

00:44:51: also wenn wir zu festen einladen dann natürlich nur unter Vorbehalt.

00:44:55: Nein aber es stimmt schon bis zu einem gießen Grad.

00:44:57: man schränkt bei den Fest und bei dem Partys ein aber es gibt glaube ich noch immer genug Parties.

00:45:02: also abseits der offiziellen.

00:45:04: Wir haben natürlich wieder unseren Standort im Volksgarten Pavillion.

00:45:07: die Eule bar ist wieder geöffnet für alle, die gerne feiern möchten und nachher auch noch.

00:45:13: Und es kommen immer viele Filmemacherin an dorthin.

00:45:15: also man kann sich dann quasi auch informell dort austauschen, wo sie mal ein sehr schöner Rahmen ist.

00:45:20: Das ist

00:45:20: der erste Hub für uns dann in die Partienacht abzurüften?

00:45:23: Genau!

00:45:24: Dann gibt's eine Kooperation, eine kleine mit dem Forum Stadtpark.

00:45:28: Die machen am Freitag einen Club Der jetzt nicht Club Diagonale heißt aber einen Musiker.

00:45:33: dabei haben Jungan Tagen, der eben einen Film im innovativen Kino oder im innovativem Film.

00:45:38: Dabei hat der dann dort Auftritt am Donnerstag.

00:45:42: Was haben wir noch für Partys?

00:45:43: Natürlich die Abschlusspartie, eine Eröffnungsparte, die ist immer öffentlich zugänglich.

00:45:49: also das ist so dass zum Film wird sozusagen geladen aber danach ist noch genug Zeit um zu tanzen

00:45:55: und das Wetter ist immer gut.

00:45:58: Nicht immer, nicht immer.

00:46:00: Das

00:46:02: war sogar etwas regnerisch aber das hat dem Kinobesuch nicht geschadet ganz im Gegenteil.

00:46:06: Aber normalerweise braucht man Sonnencreme.

00:46:10: Gutes Wetter ist schlecht?

00:46:12: Nein, nicht nur!

00:46:14: Es muss die

00:46:15: perfekte Mischung sein.

00:46:16: Genau es darf nicht zu heiß sein...

00:46:18: Also ich für meinen Teil freue mich sehr auf die Diagonale.

00:46:21: Die Diagonal ist immer echt ein wunderbarer Ort wie schon gesagt habe um Entdeckungen zu machen und Femen zu sehen die man so Eigentlich, dann kaum mehr sieht.

00:46:30: im regulären Kinobetrieb auf jeden Fall nicht.

00:46:33: Vielleicht noch auf anderen Kurzfilmfestivals wie Vienna Shorts oder so.

00:46:37: und auch die Partys und die Feste und das Zusammenkommen mit der Branche ist immer besonders schön in Graz weil auch alles schön fußläufig zu erreichen ist.

00:46:48: also ich freue mich auf jeden fall sehr.

00:46:50: Die Dironale startet am achtzehnten März.

00:46:53: Das Programm ist mit dem Tag der Aussendung des Serienreifs-Filmpodcasts.

00:46:58: wird das Online gestellt, am fünften März.

00:47:01: Ich danke euch dass ihr da wart und dass ihr uns so durchs Programm geleitet habt Dass ihr uns Rede und Antwort gestanden habt im Zug auf die schwierigen politischen Themen und Budgetthematiken die uns auch noch weiter beschäftigen werden.

00:47:18: Ich möchte noch hinzufügen, dass der Standard wieder eine Kooperation hat mit den Diagonalen und es eine Standard-Beilage gibt zu Diagonallen wo etwa auch Martellina Schmielewska's Teresas Körper gefeaturet wird oder das man sich sehr freut, die Retrospective zur Hosenrollen, die ja auch sehr zum Eröffnungsfilm passt.

00:47:40: Danke jedenfalls, dass ihr da wart Und das war's dann auch schon wieder mit Serien Reif, der Film-Edition.

00:47:47: Wir danken auch Christoph Neuwirt an den Reglern!

00:47:50: Wenn euch dieser Podcast gefällt, empfehlt uns gerne auf allen sozialen Plattformen weiter und ganz grundsätzlich freuen wir uns sehr über eine fünf Sterne Bewertung.

00:47:59: Damit ihr keine Folge verpasst, abonniert uns, wo auch immer ihr eure Podcast

00:48:04: hört.

00:48:05: Danke!

00:48:06: Bye bye!